| Auf dem diesjährigen RBF haben wir uns programmseitig für euch noch breiter aufgestellt und werden in zwei Locations Veranstaltungen anbieten: Im LiveKomm House (Kastanienallee 9, St. Pauli) sowie beim Spotlight on: Festival Culture @ Knust | Hamburg (Neuer Kamp 30, 20357 Altona), gemeinsam mit der Bundesstiftung LiveKultur, dem Clubkombinat Hamburg und der LiveDMA. Zudem laden wir AG-Mitglieder ein zum Treffen der „Clubs 1.000“ im Eastside Hotel, sowie jederfrau/-mann zur Reception des Forum Musikwirtschaft im B2Beergarden. Hier ein Überblick zum Programm sowie alle Infos zum Mitglieder-Rabattcode. Wir freuen uns auf Euch! |
| EASTSIDE HOTEL 16. September Treffen der AG Clubs 1000 @ Reeperbahn Festival 2026 ** AG Treffen: Nur LiveKomm Mitglieder und auf Einladung ** 16.00 – 17.00 h Die AG „Clubs 1000“ vernetzt Musikspielstätten der Livekomm mit über 1.000 Besucher*innen Kapazität, um deren spezifische Herausforderungen und Interessen sichtbar zu machen, politisch zu vertreten und strukturell zu stärken. Ziel ist es, sich mit anderen „großen“ Clubs im Verband niedrigschwellig und praxisnah auszutauschen, Best Practices zu teilen und gemeinsam an Lösungen für aktuelle Herausforderungen wie Personal, Digitalisierung, Sicherheit, Wirtschaftlichkeit oder Nachhaltigkeit zu arbeiten. |
| B2BEERGARDEN 17. September „Good Morning Musikwirtschaft“: Forum Musikwirtschaft Reception presented by Forum Musikwirtschaft 10.00 – 11.30 h Während das Reeperbahn Festival 2026 so richtig loslegt, laden die Verbände des Forum Musikwirtschaft zum Frühstück ein. Wir möchten Euch die Gelegenheit geben, euch in entspannter Atmosphäre bei Kaffee und Croissants zu treffen und mit Vertreter:innen aus der gesamten Musikwirtschaft, Politik und Medien zu vernetzen. Startet mit uns in den Festival-Donnerstag!Bitte meldet euch über den folgenden Link an: |
| LIVEKOMM HOUSE (KASTANIENALLEE) 17. September Presentation „Crowdbuilder“ – Make Your Audience Your Headliner presented by LiveDMA & LiveKomm 11.15 – 12.00 h Jasmin Ickstadt (Schlachthof Wiesbaden), Ken Veerman (Organisationscoach & strategischen Berater) Moderation: Ken VeermanAudience Development in Practice: Crowdbuilder and the Question of How Live Music Can Strengthen Its Audiences How can music venues and promoters approach audience development more strategically while also strengthening their relationship with their communities? With Crowdbuilder, Live DMA has developed a free, multilingual tool designed to help live music organisers better understand their audiences, reflect on internal team processes, and build a clear strategy for audience development and community building. The tool was developed together with 17 European venues and is intended as a practical resource for small and medium-sized actors in the live music sector. In the first part of the panel, Crowdbuilder itself will be introduced: which questions does the tool address, how is it structured, and what added value can it offer to clubs, festivals, and other live music venues? The second part will focus on practical experience. Together with Schlachthof Wiesbaden as the „german test venue“, the discussion will explore how the tool can be applied in practice, what impulses it offers for audience and community work, and where the opportunities – but also the limits – of such tools lie. The panel opens up a broader discussion on how audience development can be more firmly embedded in live music as a strategic, cultural, and place-based task. Future Fonds: Ein Instrument für eine nachhaltige Clubförderung presented by Clubkombinat Hamburg & LiveKomm 12.00 – 13.00 h Gesine Kästner (Clubkombinat Hamburg), Lukas Kaiser (Behörde für Kultur und Medien Hamburg) Moderation: Thore Debor (Clubkombinat Hamburg, LiveKomm) FUTURE FONDS ist ein vom Clubkombinat Hamburg e.V. entwickeltes Förderprogramm, das Clubs mit Personalkostenzuschüssen dabei unterstützt, ihre Arbeit nachhaltiger zu gestalten. Nach zwei erfolgreichen Förderrunden steht nun die Frage im Raum, ob das Programm in den Jahren 2027/28 zum dritten Mal mit Mitteln der Freien und Hansestadt Hamburg realisiert werden kann. Während in Hamburg dafür die inhaltlichen Konzepte schon auf ihre Machbarkeit geprüft werden, wirft das Panel auch einen Blick nach Köln, wo diese Form der Clubförderung mit den sog. Klimastipendien für Kölner Musikspielstätten adaptiert wurde. Dort endet alsbald der erste Förderturnus. Es diskutieren Vertreter:innen der BKM (Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg), des Clubkombinat und Vertreter:innen der Klubkomm und/oder des Netzwerks ZUKUNFT FEIERN über ihre bisherigen Erfahrungen, die Wirkung des Programms und seine Perspektiven für eine nachhaltige Zukunft der Clubkultur, sowie die Hebelwirkung, die eine solche Förderung entfalten kann. Nachtkultur Lab: Digitalität, Transformationsprozesse & die Zukunftsfähigkeit der Clubkultur. Vom Kellerkonzert zum Day Rave, von Exzess zu Erlebnis, von Bauchgefühl zu KI — ein Generationengespräch über die Zukunft der Clubs presented by Clubkombinat Hamburg & LiveKomm 13.15 – 14.15 h tba. Clubkultur ist in Bewegung. Neue Generationen von Gästen, Künstler:innen und Betreibenden stellen andere Fragen an Clubs: Wie sicher, zugänglich und erlebnisorientiert müssen Live-Musikspielstätten und ihre Programme heute sein? Zugleich verändern KI, digitale Tools und datenbasierte Systeme den Clubbetrieb — von Booking und Kommunikation über Ticketing und Marketing bis hin zu Audience Development. Das Panel bringt unterschiedliche Clubgenerationen und eine künstlerische Perspektive miteinander ins Gespräch. Gemeinsam diskutieren die Teilnehmenden, was sich in den vergangenen Jahren verändert hat, welche Entwicklungen die Zukunft prägen könnten — und was Clubkultur trotz Professionalisierung, technologischer Innovation und veränderter Publikumsbedürfnisse unbedingt bewahren sollte. Mehr als Nachtleben – lassen Clubs Geld liegen? – Was braucht es, damit Clubs neben der Kultur zusätzliche wirtschaftliche Perspektiven entwickeln können presented by Forum Veranstaltungswirtschaft 14.30 – 15.30 h Pamela Schobeß (Gretchen, LiveKomm), Felix Grädler (halle02, LiveKomm, Bundesstiftung Livekultur), weitere tba. Moderation: Christian Ordon (LiveKomm) Clubs sind kreative Laborräume, Karrieresprungbretter für Künstler*innen und zentrale Treffpunkte für Communities. Gleichzeitig stehen viele Clubs wirtschaftlich unter Druck, denn die Kosten von Personal über Technik bis Honorare steigen schneller als die Ticketpreise. Dabei verfügen manche von ihnen über erhebliche Potenziale, die bislang zu selten strategisch genutzt werden. Warum sind Clubs bei Business-Events, Markenkooperationen oder neuen Veranstaltungsformaten noch immer unterrepräsentiert? Welche Voraussetzungen müssten geschaffen werden, um neue Ertragsquellen zu erkennen und zu heben? Wie gelingt der Spagat zwischen kultureller Identität und wirtschaftlicher Stabilität? Über diese und weitere Fragen diskutieren wir mit Expert*innen aus Clubs, Veranstaltungsplanung und Markenwelt. Clubkultur braucht Daten: Wer Clubs schützen will, muss sie kennen. Das Clubverzeichnis des miz als Grundlage für Kulturpolitik und Stadtentwicklung. Präsentiert durch miz Deutsches Musikinformationszentrum & LiveKomm 15.45 – 16.00 h Jan-David Wiegmann, Stephan Schulmeistrat (beide Deutsches Musikinformationszentrum miz)Musikclubs sind kulturelle Ankerpunkte, Orte gesellschaftlicher Teilhabe und unverzichtbare Bestandteile der musikalischen Infrastruktur. Damit ihre Bedeutung in Kulturpolitik und -förderung, Stadtentwicklung und Bauleitplanung angemessen berücksichtigt werden kann, braucht es belastbare Daten. Das Clubverzeichnis des Deutschen Musikinformationszentrums (miz) dokumentiert die deutsche Clublandschaft auf Grundlage qualitätsgesicherter Kriterien und bietet eine bundesweit einzigartige Rechercheplattform. Die Session stellt die Funktionen und Nutzungsmöglichkeiten des Verzeichnisses vor und zeigt zugleich seine kulturpolitische Relevanz: Das miz schafft die Datengrundlage für Forschung, Förderpolitik und Infrastrukturplanung – und könnte damit auch eine zentrale Rolle bei der Entwicklung eines bundesweiten Clubkatasters übernehmen. Denn wer Clubs schützen will, muss sie zunächst kennen. Fair Live Music as a Shared Responsibility: Who Carries Responsibility Within the Ecosystem? presented by LiveDMA & LiveKomm 16.00 – 17.30 h Jasmin Himmelmann (PRO Musik), Jess Partridge (EMMA), Mankel Brinkmann (Club Bahnhof Ehrenfeld, LiveKomm), weitere tba. Moderation: Ken Veerman (Organisationscoach & strategischen Berater) Live music does not exist in isolation; it is created through the interaction of many different actors. Artists, clubs, festivals, promoters, bookers, agencies, workers, and audiences are all part of a shared ecosystem. The LIVE DMA paper “13 Guiding Principles for Fair Practices in Live Music” underlines that fairness in the live music sector can only be strengthened effectively if these interdependencies are acknowledged and responsibility is considered across the entire value chain. This panel explores what a shared understanding of fairness in the live music sector could look like and what contributions each stakeholder can make. It will focus on the responsibilities of venues, festivals, agencies, artists, and audiences, as well as on the tensions between economic pressure, cultural ambition, and fair standards. The discussion will also address how common principles and minimum standards can be developed in a way that provides orientation without overburdening small and medium-sized actors in particular. The aim is to understand fairness not as an isolated measure, but as a shared responsibility across the sector, thereby laying the groundwork for a broader fair practice discourse in live music. |
| SPOTLIGHT ON: FESTIVAL CULTURE @ KNUST | HAMBURG 17. September Festivalstudie 2025 & Vertiefungsstudie 2026: Eine Branche, viele Wirklichkeiten presented by Bundesstiftung Livekultur 12.00 -13:30 h Lisa Andersohn (Initiative Musik), Stephan Schulmeistrat (Deutsches Musikinformationszentrum miz), Kira Taigle (Feel Festival), Michael Chizzali (Güldener Herbst), Tim Istfort (moers Festival), Stefan Reichmann (Haldern Pop) Moderation: Anna Blaich (Bundesstiftung Livekultur) Von der deutschen Festivallandschaft wird oft gesprochen, als handele es sich um einen einheitlichen Kultur- und Wirtschaftsraum. Die Festivalstudie 2025 hat gezeigt, wie groß und vielfältig die deutsche Festivallandschaft ist. Die nun vorliegenden vertiefenden Auswertungen der Studiendaten zu Genres, Szenen und regionalen Unterschieden zeigen, wie unterschiedlich die Realitäten der Festivals sind. In dieser Fishbowl treffen unterschiedliche Festivalrealitäten aufeinander: Welche Herausforderungen teilen Festivals heute? Wo verlaufen die entscheidenden Unterschiede? Und wie prägen regionale Bedingungen die Arbeit von Festivals in Ost- und Westdeutschland? Ausgehend von den aktuellen Studienergebnissen diskutieren Festivalmacher:innen und Publikum über die Vielfalt, Widersprüche und Zukunftsperspektiven einer Branche im Wandel. #KulturSichern & Haltung zeigen: Festivals als demokratische Infrastruktur. Wie können Kultur und zivilgesellschaftliche Akteur*innen trotz politischem Druck(von rechts) gemeinsam handlungsfähig bleiben? presented by Bundesstiftung LiveKultur & LiveKomm 14.00 – 15.30 h Julia Sasse (local heros, Aktion Musik e.V.), Carsten Schack (Schlachthof Wiesbaden OpenAir), Torsten Nagel (RBT Schleswig-Holstein & Bundesverband mobile Beratung) Moderation: Simon Knop Jacobsen (ImPuls Brandenburg e.V.) Clubs, Festivals und soziokulturelle Zentren sind Orte für Begegnung, Teilhabe und Demokratie und geraten gleichzeitig zunehmend unter Druck. Kürzungen, Polarisierung, Rechtsruck und fehlende strukturelle Absicherung stellen besonders Akteur*innen in ostdeutschen und ländlichen Regionen vor große Herausforderungen. Das Panel fragt, wie Kultur und Zivilgesellschaft gemeinsam handlungsfähig bleiben können: Welche Allianzen braucht es zwischen Kulturorten, Initiativen, Verwaltung und Kommunalpolitik? Wie können sich Szenen solidarisch organisieren, um Kultur langfristig zu erhalten? Und welche Strategien entstehen bereits zwischen Großstadt und Flächenland? Im Fokus stehen Praxisbeispiele, politische Perspektiven und neue Bündnisse für resiliente Kulturstrukturen. 18. September Festivalsaison 2026/27 – Zwischen Transformation, Unsicherheit und Aufbruch presented by Bundesstiftung Livekultur & LiveKomm 16.00 – 17.30 h tba. Festivals als politisches Niemandsland? In einer Zeit, in der Populisten im Stimmungshoch Wahlerfolge einfahren und anschließend Kulturveranstaltungen, die ihnen nicht in den Kram Schwierigkeiten bereiten? Denn Beispiele gibt es bereits reichlich – ob in den USA oder Europa – welche Art des politischen Gestaltungswillen damit einhergeht. Somit ist die Frage nicht ob, sondern wie Festivalveranstaltende diesen Entwicklungen begegnen? Nicht zu vergessen, Festivals sind Publikumsveranstaltungen, welche sich nicht nur auf den meteorologischen, sondern ebenso auf den politischen Klimawandel einstellen müssen. |
