Programm zur Digitalisierung unterstützt 188 Liveclubs

(gemeinsame Pressemitteilung der LiveKomm und der Initiative Musik)

  • Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien stellte 1,167 Millionen Euro für notwendige Investitionen in digitale Technik zur Verfügung
  • 188 Musikclubs aus allen 16 Bundesländern erhalten Zuschüsse von bis zu 10.000 Euro
  • Verhältnis der Gesamtinvestitionen: 41,4 Prozent für Licht- , 40,7 Prozent für Ton- und 17,9 Prozent für DJ-Technik.
  • 32-seitige Dokumentation mit zahlreichen Clubstatements zum Download

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Bundestag beschließt zusätzliche Gelder zur Förderung von Pop, Rock und Jazz

(Gemeinsame Pressemitteilung der Initiative Musik und der LiveKomm)

  • Initiative Musik erhält zusätzlich 4,15 Millionen Euro
  • Kulturstaatsministerin Monika Grütters: „Mit der Stärkung des APPLAUS und dem Start eines neuen Programms für Kleinstkonzerte wollen wir dieses wichtige kulturelle Engagement fördern sowie Künstlerinnen und Künstler bei ihren ersten professionellen Auftritten honorieren.
  • Ina Keßler, Initiative Musik: „Damit setzt der Bund ein wichtiges Statement für eine lebendige wie vielfältige Rock-, Pop- und Jazzlandschaft in Deutschland.“

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Rückblick auf den Musikwirtschaftsgipfel: LiveKomm setzt Kulturraumschutz auf die Agenda

  • Forderung nach Einführung des „Agent of Change Prinzip“ ins Baurecht wurde von den Anwesenden als „besonders gut für das Gemeinwohl“ gewählt
  • Vertreter von Bündnis 90 /Die Grünen forderten Unterstützung bei den Anliegen der LiveMusikKommission e.V., kurz LiveKomm

(Pressemitteilung vom 21.06.2018)

Am 14. Juni bündelten in Berlin erstmals die 15 wichtigsten Verbände der Musikbranche ihre Positionen und stellten ihre Forderungen zur Diskussion. Eröffnet wurde der erste Musikwirtschaftsgipfel von Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters, die als Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien die Veranstaltung auch finanziell förderte.

Neben den bestimmenden Themenfeldern der Konferenz, wie der „Regulierung von Online-Plattformen“ oder „Steuern und Abgaben“, konnte auch die LiveKomm die Gelegenheit nutzen, ihre Forderungen in den Sessions „Förderung“ sowie „Umwelt & Infrastruktur“ zu präsentieren und im Anschluss mit Vertretern der Bundespolitik und Wissenschaft zu diskutieren. „Rückblick auf den Musikwirtschaftsgipfel: LiveKomm setzt Kulturraumschutz auf die Agenda“ weiterlesen

Warum es einer GRASSROOT Clubförderung in Deutschland bedarf

(Redebeitrag von Karsten Schölermann, am 14. Juni während des AGENDA Musikwirtschaftsgipfel)

1. Grassroot-Förderung

Das ist ein Live-Musik-Club:

  • Er hat mindestens 24 – in der Regel eintrittspflichtige Konzerte pro Jahr
  • Die DJs, die er einsetzt, sind überwiegend „eigenkreativ“ – das heißt sie verändern die von Ihnen eingesetzten Soundfiles während der Aufführung.
  • Er führt für seine Eintrittserlöse in der Regel 7% Mehrwertsteuer ab– denn spätestens seit dem „Dortmunder Technourteil von 2005“ setzt sich auch bundesweit die Erkenntnis durch, das auch Techno Kunst ist, sofern der DJ bei der Aufführung etwas „verändert“.
(C) Tagesspiegel
(C) Tagesspiegel: Karsten Schölermann

Wir nennen ihn „Grassrootclub“ – hier beginnt die Musik der Zukunft zu wachsen – nur leider wissen wir nie vorher, welcher der vielen Künstler am Ende zu den wenigen gehören wird, der bei uns die Schwelle vom Proberaum zum Produkt und vom Produkt zur Blüte überschreitet. „Warum es einer GRASSROOT Clubförderung in Deutschland bedarf“ weiterlesen

LiveKomm setzt Kulturraumschutz auf die Agenda

(von Thore Debor, Clubkombinat Hamburg e.V.,
Sprecher AG Kulturraumschutz)

(C) Tagesspiegel

Auf Einladung des Tagesspiegels bündelten 15 Verbände der Musikbranche beim  1. Musikwirtschaftsgipfel ihre Ideen und Forderungen gegenüber der Bundespolitik. Die LiveKomm präsentierte bei der Session Umwelt & Infrastruktur drei Punkte für einen Kulturraumschutz und diskutierte diese im Anschluss in der Expertendiskussion mit Vertretern der Bundespolitik und Wissenschaft. Hier der Auszug aus dem Stakeholder-Briefing: „LiveKomm setzt Kulturraumschutz auf die Agenda“ weiterlesen

Musikwirtschaftsgipfel – Spitzenverbände der Musikbranche diskutieren ihre Positionen mit der Bundespolitik

Pressemitteilung der Initiative Musik:

  • Prof. Jens Michow: „Es ist aus meiner Sicht höchste Zeit, dass die Musikwirtschaft sich gemeinsam artikuliert.“
  • Prof. Dieter Gorny; „Die Musik braucht sowohl in kultureller als auch ökonomischer Hinsicht eine zukunftsweisende und integrierte Entwicklung und Förderung.“
  • Kernforderungen der Musikbranchenverbände und -institutionen werden direkt mit der Bundespolitik (Regierung und Opposition) und Wissenschaft diskutiertBerlin, 14. Juni 2018

Beim Musikwirtschaftsgipfel diskutieren seit heute Vormittag die 16 wichtigsten Verbände und Institutionen der Musikbranche öffentlich mit hochkarätigen Vertretern der Bundesregierung und Opposition. Dabei geht es in vier Sessions um die drängenden Belange der beteiligten Akteure aus allen Teilen der Musikbranche. Die deutsche Musikwirtschaft spricht in dieser Form erstmals gemeinschaftlich mit der Bundespolitik. Ein Ziel der Konferenz ist es, die wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung der Musikwirtschaft in den Vordergrund zu rücken. Dabei wollen die Branchenvertreter lösungsorientiert mit der Politik darüber sprechen, wie bessere Rahmenbedingungen für die Musikschaffenden in Deutschland hergestellt werden können.

„Musikwirtschaftsgipfel – Spitzenverbände der Musikbranche diskutieren ihre Positionen mit der Bundespolitik“ weiterlesen

Agenda Spezial – Beim Musikwirtschafts-Gipfel diskutieren Bundespolitik und Musikbranche

Pressemitteilung der Initiative Musik:

  • Agenda Musikwirtschaft, 14. Juni 2018 im Tagesspiegel-Haus, Askanischer Platz 3, 10963 Berlin
  • Keynotes von Kulturstaatsministerin Monika Grütters und Christiane Wirtz, Staatssekretärin im Bundesjustizministerium
  • Kernforderungen der Musikbranchenverbände und -institutionen werden direkt mit der Bundespolitik (Regierung und Opposition) und Wissenschaft diskutiert

Die Tagesspiegel-Konferenz Agenda Musikwirtschaft zeigt hochkomprimiert und hochkarätig besetzt, welchen Themen sich die Bundesregierung aus Sicht der Musikwirtschaft stellen muss, um Musikschaffende und Kreativität zu schützen und zu fördern. Erstmals bündeln dafür die wichtigsten 16 Verbände und Institutionen der Musikbranche ihre Positionen gegenüber der Politik und stellen diese öffentlich zur Diskussion. „Agenda Spezial – Der Musikwirtschafts-Gipfel“ findet am 14. Juni 2018 im Tagesspiegel-Haus in Berlin statt.

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Mach’s gut Michi!

Wir haben am 5. Juni, die traurige Mitteilung erhalten, das Michael Schluff, Gründungsmitglied der LiveKomm und langjähriger Vorstand, gestorben ist.
In der Nacht von Freitag zu Samstag hatte er einen schweren Autounfall, an deren Folgen er nun gestorben ist.
Das trifft uns sehr, denn bis zuletzt hatte er sich für die Bedürfnisse der LiveMusik in Niedersachsen und auch bundesweit eingesetzt.
Die LiveKomm verliert einen sehr guten Freund…

Unsere Gedanken sind bei seinen Hinterbliebenden.

Mach’s gut Michi!

Musik-Verbände warnen vor Reduzierung des Etats für den Spielstättenprogrammpreis „APPLAUS“

Anlässlich des Starts der Antragsphase beim Spielstättenprogrammpreis „APPLAUS“ am 14. Mai kritisieren die Bundesmusikverbände Bundeskonferenz Jazz und LiveKomm gemeinsam mit weiteren Partnern die drohende Halbierung des Budgets des Spielstättenprogrammpreises „APPLAUS“. Im vergangenen Jahr konnten noch mit insgesamt 1,8 Millionen Euro insgesamt 86 Clubs und Veranstaltungsreihen deutschlandweit prämiert werden. Im derzeit diskutierten Haushaltentwurf 2018 sind nur noch die Hälfte der Gelder vorgesehen.

Sollten Bundestag und Staatsministerin für Kultur und Medien Prof. Monika Grütters nicht erreichen, die Summe aus 2017 auch weiterhin sicherzustellen, so verliert die Bundeskulturpolitik den wichtigen Schwung, mit dem in den vergangenen Jahren in ganz Deutschland die Landschaft der Musik-Clubs belebt wurde. An den vielen prämierten Orten hochwertiger Live-Musik aus den bisherigen fünf Jahren des Preises, sind die überaus positiven Effekte des APPLAUS unübersehbar. Daher darf die Weiterentwicklung dieser einzigartigen, hoch wirksamen und wichtigen Unterstützung nicht gestoppt werden.

Insgesamt wurden bislang 327 Preisträger – Spielstätten und Musikinitiativen – in den vergangenen fünf Jahren mit dem APPLAUS gewürdigt und konnten die Ehrung in ihrer Arbeit nutzen, insbesondere dann, wenn es um den Erhalt oder die Weiterentwicklung ihrer Spielstätte ging. Jeder Club für Live-Musik bedeutet einen essenziellen Bestandteil der Kulturlandschaft in Deutschland.

Als gemeinsamer Preis für Jazz, Rock und Pop ist APPLAUS ein gelungenes Beispiel der Zusammenarbeit zum Teil sehr unterschiedlicher Musikgenres und Szenen. Er würdigt die herausragende kulturelle Leistung der kleinen Spielstätten des Jazz, Rock und Pop, stärkt sie strukturell und lässt ihnen kommunal wie regional höhere Aufmerksamkeit zukommen. Somit ist der Preis für die qualitative Arbeit der Spielstätten inzwischen unverzichtbar, denn die Veranstalter*innen benötigen für ihre wichtige Arbeit die finanzielle Unterstützung und Anerkennung, sowohl der Kommunen als auch der Länder und des Bundes.

Durch das in 2017 auf zwei Millionen Euro erhöhte Budget konnten mehr preiswürdige Programme mit höheren Preisgeldern ausgezeichnet werden, so dass es nicht nur mehr ausgezeichnete Spielstätten geben konnte, die den Preis überaus verdient hatten, sondern diese auch zusätzliche Konzerte mit höheren Gagen für die Musiker*innen durchführen können.

Spielstätten aktueller Musik sind bedeutende Kulturträger und wichtige Repräsentanten eines neuen, oftmals auch jüngeren Kulturverständnisses, die mit ihren herausragenden Live-Musikprogrammen maßgeblich zum Erhalt der kulturellen Vielfalt in Deutschland beitragen. Damit sind gerade sie mit verantwortlich für die kulturelle Attraktivität von Städten und dienen zugleich als Leuchttürme von Kunst und Kultur im ländlichen Raum.

Spielstätten und ihre Konzertprogramme sind essentiell für die Weiterentwicklung aktueller Musik und deren Künstler*innen. Sie sind Katalysator für neue Projekte, sie fördern Newcomer genauso wie sie jenseits kommerzieller Interessen hochwertige und innovative Musiker*innen unterstützen und unter angemessenen Bedingungen präsentieren. Sie sind Schnittstelle zu Publikum und Medien, und sie tragen eine wichtige gesellschaftliche Rolle als weltoffene und tolerante Orte des nicht nur künstlerischen Austausches, der kulturellen Bildung und der (inter-)kulturellen Begegnung.

APPLAUS ist damit ein wichtiger Beitrag zur Pflege der kulturellen Zukunft. Der Preis macht die Spielstätten aktueller Musik bekannt und ihre engagierte Arbeit öffentlich. Er regt Diskussionen an, die die Verantwortlichen in den Städten und Ländern mit einbeziehen.

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Bewerbungsphase für „APPLAUS – Auszeichnung der Programmplanung unabhängiger Spielstätten“ startet

Pressemitteilung via Initiative Musik

  • APPLAUS würdigt zum sechsten Mal bundesweit kulturell herausragende Livemusikprogramme
  • Neue Auszeichnungen für bestes „Programm im ländlichen Raum“ und „Gleichstellung“
  • Bewerbungsphase startet am 14. Mai und läuft bis 22. Juni 2018

Mit dem Musikpreis „APPLAUS – Auszeichnung der Programmplanung unabhängiger Spielstätten“ würdigt Kulturstaatsministerin Monika Grütters gemeinsam mit der Initiative Musik einmal pro Jahr Clubbetreiber* und Veranstalter für ihre herausragenden Livemusikprogramme von Pop bis Jazz. Die Bewerbungsphase für APPLAUS 2018 startet am 14. Mai und endet am 22. Juni 2018.

Der Förderpreis schafft seit 2013 mehr öffentliche Aufmerksamkeit für diese Kulturorte und Livemusikprogramme, verbunden mit einer konkreten finanziellen Förderung. Clubs prägen und bereichern unser Kulturleben maßgeblich, sowohl in den Metropolen als auch im ländlichen Raum. Bewerben können sich Clubbetreiber und Veranstalter aus allen Genres der Popularmusik, wie zum Beispiel Rock, HipHop, elektronischer Musik, experimenteller Popmusik oder Jazz. Kulturell herausragende Livemusikprogramme zeichnen sich beispielweise durch qualitativ anspruchsvolle, trendsetzende und kreative Konzertangebote aus.

Die Auszeichnungen und Prämien gliedern sich in drei Kategorien:

Kategorie I: Spielstätten mit regelmäßig mehreren Livemusikveranstaltungen in der Woche im Jahr 2017
Preisgeld: bis zu 40.000 Euro,
Kategorie II: Spielstätten mit durchschnittlich einer Livemusikveranstaltung pro Woche im Jahr 2017
Preisgeld: bis zu 20.000 Euro,
Kategorie III: Spielstätten sowie Veranstalter, die im Rahmen fester Programmreihen mindestens 10 Livemusikveranstaltungen im Jahr 2017 durchführten, Preisgeld 5.000 Euro.

In jeder Kategorie wird aus den Preisträgern je ein Hauptpreisträger als „Spielstätte des Jahres“ bzw. „Programm des Jahres“ gekürt. Daneben können sich die Bewerber kategorieübergreifend für die Auszeichnungen der Jury für das beste „Programm im ländlichen Raum“ und den Preis für „Gleichstellung“ bewerben. Beide Auszeichnungen sind mit jeweils zusätzlich 5.000 Euro dotiert. Darüber hinaus kann die Jury weiterhin einen freien Sonderpreis vergeben. Die Preisverleihung findet im November statt.

APPLAUS ist damit der höchstdotierte Bundesmusikpreis. Die mit der Auszeichnung verbundenen Förderprämien, in einer Gesamthöhe von circa 870.000 Euro sollen die Clubbetreiber und Veranstalter in ihrer Arbeit unterstützen und unter anderem dazu beitragen, die Bedingungen für die auftretenden Künstler zu verbessern. Sie gehören zu Mitteln, die die Bundesregierung der Initiative Musik für die Förderung der kleinen und mittleren Livemusikclubs gewährt.

Antragsberechtigt sind Clubbetreiber mit Konzerträumen mit einer Besucherkapazität von bis zu 1.000 Gästen sowie Veranstalter von Konzertreihen. Wer bereits drei Mal (oder öfter) hintereinander mit dem APPLAUS ausgezeichnet wurde, muss aussetzen und ist erst 2019 wieder teilnahmeberechtigt. Bewerbungen sind ausschließlich über die Webseite der Initiative Musik möglich. Unternehmen der öffentlichen Hand sowie Spielstätten, an denen die öffentliche Hand unmittelbar mehrheitlich beteiligt ist, sind nicht antragsberechtigt.

Die Durchführung von APPLAUS erfolgt unter Einbeziehung der Bundeskonferenz Jazz und der Live Musik Kommission – Verband der Musikspielstätten in Deutschland e.V. Die Initiative Musik realisiert den Programmpreis APPLAUS mit Projektmitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Die APPLAUS Jury setzt sich aus neun fachkundigen Persönlichkeiten der deutschen Musikbranche zusammen: APPLAUS Jury 2018

  • Michaela Bernhard, Geschäftsführerin Allgäu Concerts
  • Dieter Gorny, Aufsichtsratvorsitzender Initiative Musik, Vorsitzender der Jury
  • Peter Harasim, Conzertbüro Franken, Hirsch Nürnberg
  • Julia Hülsmann, Musikerin
  • Terry Krug, Vorstandsmitglied der Clubstiftung (Stiftung zur Stärkung privater Musikbühnen Hamburg)
  • Reiner Michalke, Programmchef Stadtgarten Köln
  • Jonas Pirzer, Musiker und Kulturmanager
  • Constanze Schliebs, Künstleragentur AsiaNetwork
  • Dieter Schubert, Geschäftsführender Gesellschafter a.s.s. concerts & promotion

Weitere Informationen zum Antragsverfahren APPLAUS 2018.