Liebe Freundes des AK Festival Kombinat der LiveKomm,

der Helga! Festival Award 2022 geht in die 9. Runde!

Darauf ein dreifaches “HELGAAA!”

Am Donnerstag, den 22. September 2022 steigt die Sause im Rahmen des Reeperbahn Festivals. Es ist der erste richtige Festivalsommer nach pandemiebedingter Zwangspause – nach dem Andersmachen und Durchhalten. Auch wenn längst nicht alle Nachwehen überwunden sind, wollen wir diesen neuen, richtigen Festivalsommer 2022 gebührend feiern. Auch in diesem Jahr wird eine mehrköpfige Fachjury die heißesten, kreativsten, lustigsten und blumigsten Festivals der Nation in knackigen Kategorien prämieren. Die Jury-Kategorien in diesem Jahr lauten:

  • Feinstes Booking
  • Grünste Wiese
  • Wohligstes Gewerkel
  • Gemischteste Tüte
  • Schönstes Miteinander

Jetzt seid ihr dran! Erzählt uns von euren Ideen, Konzepten, Line-Ups, Menschen, Orte und Teams!  Über das RBF oder Höme noch bis zum 31. August 2022, 23.59h,  für die helgamäßigen Jury-Kategorien bewerben!

In der Kategorie Bestes Festival 2022 sind wieder alle Festival-Fans die große Helga!-Jury.  Mitmachen lohnt sich dieses Jahr nämlich so richtig für Festivals! Damit alle – die Großen und die Kleinen – eine faire Chance haben, werten wir die Stimmen pro Festival jeweils im Verhältnis zur Festivalgröße und im Verhältnis zu allen abgegebenen Stimmen.

Außerdem neu: Wir ermitteln bis Ende August die Top 5 Festivals nach unserem neuen System und läuten damit den finalen Sprint bis ganz knapp vor der Award Show ein, damit alle nochmal fleißig für das “Beste Festival 2022″ abstimmen können.

Für die Socials haben wir ein kleines Grafikpaket vorbereitet. Damit geht die Fan-Aktivierung zacking über eure Kanäle. 

Wer up-to-date bleiben möchte, kann sich hier in den Helga!-Einladungsverteiler eintragen. Wir freuen uns auf eure Bewerbungen und eure Abstimmung!

Herzliche Grüße,

der Arbeitskreis Festival Kombinat
der LiveKomm

Perspektive für die Veranstaltungswirtschaft

Bund und Länder müssen klare Maßnahmen für den Umgang mit der Pandemie im Herbst/Winter 2022/23 beschließen. Diese sollen Veranstalter:innen, Behörden und Besucher:innen sowohl Sicherheit als auch eine Perspektive bieten. In jedem Fall müssen zukünftig Kapazitätsbeschränkungen ausgeschlossen werden. Nur so können massenhafte Absagen von Events und ein erneuter Rückschlag für die angeschlagene Veranstaltungswirtschaft verhindert werden. Dazu stellt das Forum Veranstaltungswirtschaft eine Genehmigungsmatrix für Veranstaltungen vor.

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PCR-Teststrategie ermöglichen -Clubkultur retten!

Mehr als vier Monate sind seit dem Positionspapier „Ausgetanzt und leise. Das Ende der Club- und Festivalkultur wie wir sie kennen“ vergangen. Passiert ist wenig. Nur die Zeit vergeht, der Herbst kommt näher und die Entwicklung des Virus schreitet voran.

Die Veranstaltungsbranche erlebt gerade die schwierige Situation, die sie vorab skizziert hatte. Kostenexplosion, weiterhin Absagen, Personalnot und große Unsicherheit herrschen vor. Der Ausblick auf einen plötzlichen Lockdown, auf Maßnahmen mit unklarem Ende und ein erneutes Anfahren 2023 lässt erschaudern.

Mit rund 50 Millionen Besucher:innen (Quelle: Clubstudie der Initiative Musik) sind Musikspielstätten Heimat vieler Menschen und ein beliebtes, begehrtes, bewundertes Kulturgut. Mehr Menschen besuchen sie als Bundesligastadien, Theater oder Kinos. Es geht ihnen um das Gemeinschaftserlebnis, um Begegnung, um das Erleben und Gestalten von Kultur und Identitäten. Clubs und Festivals sind Frei- und Schutzräume, sie sind Bühne für Künstler:innen und Arbeitsplatz für 45.000 Menschen.

Wir haben im Februar um Konzepte gebeten, um dieses kulturelle Ökosystem zu schützen, leider geschah nichts. Hier ist nun ein Vorschlag der Branche, wie mit der Festival- und Clubkultur im Herbst/Winter umzugehen ist.

Zuerst: Für uns ist es essentiell kein Opfer von Symbolpolitik zu werden, auch Clubs müssen so lange wie möglich geöffnet bleiben!

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Die Clubkultur ist angezählt – was ist möglich, wenn Corona im Herbst erneut in den Ring steigt?

Ein Club-Gipfel als Auftakt zur Debatte.

Knapp 40 Mitglieder des Deutschen Bundestags, deren Mitarbeiter:innen, Journalist:innen, Menschen aus Clubs und deren Netzwerken, aus Wissenschaft und von Behörden versammelten sich auf Einladung des Bundesverbands LiveKomm am gestrigen Donnerstag, 2. Juni im Ritter Butzke in Berlin um über Clubkultur und ihre Aussicht auf den Herbst zu reden.

Das Parlamentarische Forum Festival- und Clubkultur, eine interfraktionelle Interessengemeinschaft von Parlamentarier:innen eröffnete. Caren Lay (MdB, DIE LINKE) und Hagen Reinhold (MdB, FDP) begrüßten die Anwesenden und setzten den Ton: Corona hat die Clubkultur hart getroffen, sie muss gestützt werden, damit Menschen sie wieder genießen, gestalten und leben können.

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Die LiveKomm lädt Politik und Wissenschaft zum Club Gipfel

Bundesverband will Strategien im Umgang mit dem drohenden Pandemie-Herbst diskutieren

Zielsetzung ist der weitere Erhalt der Branche und vor allem ein Plan für den Herbst – möglichst ohne Lockdown

Der Bundesverband der Musikspielstätten in Deutschland (LiveKomm) veranstaltet am 2. Juni, 10:00 – 13:00 Uhr im Ritter Butzke, Berlin einen Club Gipfel. Eingeladen sind neben parlamentarischen Abgeordneten und deren Mitarbeiter*innen Vertreter*innen aus der Wissenschaft und weiteren Ministerien.

Während des Forums sollen Strategien entwickelt werden, wie wir der drohenden Corona Herbst- und Winterwelle begegnen können. Wir freuen uns über eine breite Zustimmung für den Gipfel und die Präsenz von Entscheidungsträger:innen sowie Expert:innen. Der Gipfel ist ein wichtiges Signal und greift die aktuelle Entwicklung auf, den Blick auf den Herbst zu richten. Die Musikbranche nimmt ihre Verantwortung für ihre Gäste ernst und sucht nach Lösungen, um Pandemieschutz und Kulturerleben zu vereinen.

Der Programmablauf:

9:30 Get-In 

10:00 Begrüßung durchs Parlamentarische Forum Festival- und Clubkultur

Caren Lay (MdB DIE LINKE) & Hagen Reinhold (MdB FDP)

10:15 Erster Impuls “Die Lage, der Herbst” 

Pamela Schobeß (LiveKomm/Clubcommission Berlin) &

Steffen Kache (LiveKomm/Distillery Leipzig)

10:35 Zweiter Impuls “PCR – eine Lösung?!” – Kurze Vorstellung der Ergebnisse aus den  Modellversuchen

Modellversuch Berlin: Dr. Florian Kainzinger (Think Health GmbH)

Modellversuch Festivals in Brandenburg: Dr. Felix Rebitschek (Harding Zentrum für Risikokompetenz) 

PCR Startegie der Stadt Wien: Carmela Migliozzi (Referentin im Wiener Gesundheitsstadtratsbüro) &

Stefan „Stizz“ Stürzer (WERK Wien) und Laurent Koepp (Ponyhof, ehm. Vienna Club Commission) 

Anschlussdiskussion (10min)

Music Saves Ukraine: LiveKomm und IGVW solidarisieren sich mit der Ukrainian Association of Music Events

Die LiveMusikKommission e.V., der Bundesverband der Musikspielstätten in Deutschland und die Interessengemeinschaft Veranstaltungswirtschaft e.V. unterstützen die Initiative Music Saves UA der Ukrainian Association of Music Events (UAME). Es handelt sich dabei um ein Spendenprojekt, das von der UAME gemeinsam mit dem Atlas Festival und anderen Akteur:innen der ukrainischen Musikbranche ins Leben gerufen wurde. Organisatorisch in Zusammenarbeit mit der #LeaveNoOneBehind Kampagne des Civilfleet Support e.V. werden die LiveKomm und die IGVW ab sofort auch in Deutschland gezielt zu Spenden unter https://musicsavesua.lnob.net/spenden,  kreativen Support-Aktionen und langfristiger Unterstützung aufrufen und ihre Netzwerke nutzen, um Aufmerksamkeit und Gelder für die Initiative zu generieren.

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#Dortmundnachacht: LiveKomm unterstützt studentischen Ideenwettbewerb zum Thema Nachtleben & Clubkultur

Im Vorfeld der diesjährigen Stadt Nach Acht Konferenz in Dortmund (s. Meldung vom 14.4.2022) loben die TU Dortmund, die Wirtschaftsförderung Dortmund und unser Netzwerkpartner stadtnachacht.de einen studentischen Ideenwettbewerb zum Thema Nachtleben und Nachtökonomie in Dortmund aus. Gesucht werden große Visionen oder konkrete praktische Projektansätze auf Gebäude-, Quartiers- und Stadtebene, die Impulse für ein sicheres, kulturell diverses und sozial inklusives – kurzum: attraktives – Post-Covid Nachtleben und eine nachhaltig ausgerichtete Nachtökonomie & Clubkultur in Dortmund liefern können.

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Enttäuschung überwiegt – Forum Veranstaltungswirtschaft im Gespräch mit PStS Kellner/BMWK

Der Parlamentarische Staatssekretär Michael Kellner vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz konnte in einem heutigen digitalen Treffen mit den Verbänden der Veranstaltungswirtschaft die Verstetigung von Gesprächen zwischen dem Wirtschaftszweig und dem BMWK und die Benennung eines festen Ansprechpartners nicht zusagen. Damit bricht er mit einer bewährten Tradition der letzten Legislaturperiode. Die Verbände des Forums Veranstaltungswirtschaft, der maßgeblichen Wirtschaftsverbände der Branche, zeigen sich enttäuscht. Die von dem Staatssekretär bevorzugten gelegentlichen Einzelgespräche seien ungeeignet, um den vielfältigen durch die Corona-Krise bedingten wirtschaftlichen Handlungsbedarf zielführend zu erörtern. Das umso mehr, da die Branchenvertreter Michael Kellner überzeugen konnten, dass bei aller Zuversicht für einen erfolgreichen Veranstaltungssommer die Branche weiter vor großen Herausforderungen steht und jetzt Gespräche zur Perspektive für den Herbst/Winter 2022 erforderlich sind. #ForumVeranstaltungswirtschaft

LiveKomm Abfrage zu Schallkonflikten von Musikclubs

Der Ampel-Koalitionsvertrag sieht eine Modernisierung der TA Lärm vor. Die LiveKomm AG Kulturraumschutz hat seit einiger Zeit intensiven, persönlichen Kontakt zu Schallexpert:innen sowie zuständiger Politik aufgebaut, um gemeinsame Vorschläge für eine Neujustierung von Bundesimmissionsschutzgesetz (BimschG), TA Lärm und Freizeitlärmrichtlinien auf Bundesebene zu erarbeiten. Dies ist eine reale Chance, ein sehr dickes Brett und eines der großen Problemfelder im Veranstaltungsbereich überhaupt neu zu justieren und es bedarf dafür es einer eingehenden Analyse ehemaliger und/ oder bestehender Schallkonflikte von Clubgeräuschen, z. B. bei heranrückender Wohnbebauung.Wir bitten daher sehr um Beteiligung an der für die Erarbeitung der Vorschläge notwendigen Abfrage bis zum 02. Mai 2022. Pro Club/Mitglied sollte möglichst nur eine Antwort erfolgen.

WIR DANKEN EUCH BEREITS JETZT FÜR EURE WERTVOLLE TEILNAHME!

NEUSTART KULTUR: Förderprogramm für Livemusikveranstaltungen und überregionale Musikfestivals

(Pressemitteilung via Intiative Musik)
Am 2. Mai 2022 startet die zweite Antragsphase für das Programm zum „Erhalt und Stärkung der Musikinfrastruktur in Deutschland für Livemusikveranstaltungen und überregionale Musikfestivals“Veranstalter:innen und Festivalmacher:innen können in 15 Kategorien bis zu 800.000 Euro beantragen
Das Teilprogramm von NEUSTART KULTUR 2 fördert gezielt Livemusikkulturprojekte und ermöglicht damit das kulturelle Arbeiten auch unter den erschwerten Bedingungen in Folge der Pandemie
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