Stellenausschreibung Assistenz Kommunikation extern/intern (m/w/d)

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Kommunikationsassistenz (m/m/d), die Bock hat, mit uns den Verband kommunikativ weiter nach vorn zu bringen.

Wir sind der Bundesverband der Musikspielstätten in Deutschland und repräsentieren mehr als 650 Musikclubs und Festivals in über 100 Städten und Gemeinden. Unsere Mitglieder gehören zu den größten Anbietern lokaler Kulturveranstaltungen, des städtischen Tourismus sowie der deutschen und internationalen Talentförderung. Die Verbindungen von Leidenschaft und Wirtschaft, Kunst und Kommerz, gesellschaftlicher Orientierung und rebellischer Attitüde des Undergrounds sind die Besonderheiten des Verbandes. Im Mittelpunkt steht bei allen Mitgliedern aber die Musik.

Was dich erwartet und was du mitbringen solltest:

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LiveKomm Herbsttagung 2022

anbei das Tagungsprogramm 21. & 22.09.2022 der Herbsttagung. Aufgeführt sind nur die LiveKomm Programmpunkte, die auch ohne Reeperbahn Festival Ticket von LiveKomm Mitgliedern besucht werden können.

MITTWOCH, 21.09.2022

11:00 bis 17:00 Uhr, LiveKomm House

Initiative Musik berät…

Kommt im Tangostudio La Yumba vorbei und lasst euch von den Teams der Initiative Musik beraten.
Von 11:00–14:00 Uhr könnt ihr eure Fragen zu den Förderprogrammen NEUSTART KULTUR und Infrastrukturförderung stellen. Von 14:00-17:00 Uhr sind unsere Projektmanager:innen der Programme Künstler*innenförderung, Internationale Tourförderung sowie DO! Export und GO! Export für euch am Start.

Um euch einen festen Timeslot zu sichern, empfehlen wir, euch vorab hier anzumelden.

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14:15 bis 16:15 Uhr, LiveKomm House

Transformation im Veranstaltungswesen – Wie kriegen wir unsere Leute zurück? 
Part II -Weiterführung des DialogPop Panels (Zugang für LiveKomm Mitglieder ohne RBF Akkreditierung möglich)

Die Pandemie hat in den letzten drei Jahren einige Schwachstellen im System freigelegt, darunter auch die Berufssituation von Angestellt:innen und Freiberufler:innen im Veranstaltungswesen.

Im Frühjahr 2022 lockerten alle Bundesländer die Corona-Schutzverordnungen, weshalb Clubkultur und Konzerte wieder möglich waren.. Auch die Festivals stecken tief in der Planung und erhoffen sich einen Sommer, wie er früher einmal war.

Doch den hat es so nicht geben, da Fachkräfte wie auch Hilfspersonal abgewandert sind. Bestehende Dienstleister:innen waren nur noch mit einem dicken Aufschlag an Mehrkosten zu bekommen. Und der Veranstaltungs-Nachwuchs? Dort wird der Sektor als nicht mehr so attraktiv wahrgenommen, wie einst. Hat sich die Branche in den letzten Jahren auf ihrem Rock’n’Roll-Mythos und auf der Anziehungskraft der Clubkultur ausgeruht?

Und was kann hier helfen? Verbesserte Arbeitsbedingungen? Weiterbildungen? Ausbildungskampagnen? Finanzielle Unterstützung durch Bund und Land?

(In Kooperation mit der Bundesstiftung LiveKultur)

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16:15 bis 17:45 Uhr, LiveKomm House

TALKIN ‘BOUT MY GENERATION – Generationswechsel im Club

Who’s next? Change-Management in Clubs

Viele Clubs haben eine respektable Geschichte angehäuft, von engagierten Einzelpersonen oder Teams irgendwann aus dem Boden gestampft, mit viel Einsatz zu Programm, Ort und manchmal Würden und Auszeichnungen geführt. Doch irgendwann sind alte Held*innen müde und neue Menschen müssen ran. Die Clubstudie aus dem letzten Jahr hat es gezeigt: der Generationenwechsel ist eins der wichtigsten Zukunftsthemen für die Clublandschaft. Wie kann er gelingen?

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DONNERSTAG, 22.09.2022

15:30 – 17:30 Uhr, LiveKomm House

SPOTLIGHT CLUBKULTUR: Awareness

Impuls-Referate

  • Förderprogramm Awareness in Hamburg
  • Act Aware e.V. / Grundlagen für Schulungsmodul/e für Awareness Teams in Clubs & Festivals
  • Saferspaces – ein niedrigschwelliger Ansatz für ein respektvolles Miteinander
  • Awareness Akademie – Einblicke in die Ergebnisse der Berlin Club Survey zu sozialer Bedeutung, Awareness und Diskriminierung im Kontext von Clubkultur

Panel:
Vorfahrt für Awareness – Welche Strukturen benötigen wir auf Bundesebene?
Awareness-Arbeit ist inzwischen in vielerlei Munde und steckt dennoch gefühlt in den Anfängen. Das Panel spannt einen Bogen von den vorherigen vier Projektvorstellungen (Fördervorhaben Clubkombinat, Act Aware, Saferspaces und Awareness Akademie) und widmet sich der Frage, was die Akteurinnen und Akteure benötigen, um deren Bestrebungen zu verstetigen.
(In Kooperation mit dem Clubkombinat Hamburg e.V.)

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15:30 – 17:30 Uhr, LiveKomm House

SPOTLIGHT CLUBKULTUR: Nachhaltigkeit

Impuls-Referate:

  • Zukunft feiern: Ein Nachhaltigkeitskonzept für Clubs und Veranstaltende – Von Berlin über Hamburg in die Republik?
  • „European Music Policymaker Exchange“ – eine Projektförderung von MusicAIRE
  • Nachhaltige Leuchttürme in der Musikbranche – Good Practice von Seeed bis Die Ärzte
  • Live DMA Working group „Ecology“ – Goals, status report and outlook

Panel:
Vorfahrt für Nachhaltigkeit – Welche Strukturen benötigen wir auf Bundes- und Europaebene?

Die Zeit drängt. Erfreulicherweise engagieren sich immer mehr Initiativen für eine nachhaltige Entwicklung in der Live-Kultur. 

Das Panel fasst die Ergebnisse der vorherigen vier Projektvorstellungen (Zukunft feiern, Changency, MusicAIRE und Live DMA Working group „Ecology“) zusammen und widmet sich der Frage, was die Akteurinnen und Akteure benötigen, um deren Bestrebungen zu verstetigen.

(In Kooperation mit dem Clubkombinat Hamburg e.V.)

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LIVE: NEUSTART KULTUR 2 Förderung für Festivals, Veranstalter:innen und Musikclubs bis Juni 2023 verlängert

Berlin, 23. August 2022

Das Programm für Livemusikveranstaltungen und überregionale Musikfestivals wird um sechs Monate – bis zum 30. Juni 2023 – verlängert. Aktuell können noch vier Millionen Euro vergeben werden. Das Antragsverfahren für Veranstalter:innen und Festivals ist daher weiter geöffnet. Der Initiative Musik stehen allein für dieses NEUSTART KULTUR 2 Programm seit Beginn des Jahres 105 Millionen Euro zur Verfügung. Darüber hinaus können geförderte Betreiber:innen von Musikclubs mit laufenden Projekten eine Verlängerung beantragen.

Wichtig: Das bedeutet nicht, dass die Projektmittel finanziell aufgestockt werden können. Es besteht nur die Möglichkeit, den Projektzeitraum zu verlängern und so Veranstaltungen in das Frühjahr 2023 zu legen.

Alle weiteren Informationen auf der Seite der Initiative Musik

Der Nachhaltigkeitskodex “Zukunft Feiern!” geht auf Tour

Clubliebe e.V. und BUND Berlin e.V. starten bundesweites Projekt für klimafreundliches Nachtleben

Berlin, 15.08.2022. Mehr Nachhaltigkeit im Nachtleben: Dazu verpflichten sich die Clubs, die den Code of Conduct „Zukunft Feiern!“ unterzeichnen. Nun starten der BUND Berlin e.V. und clubliebe e.V. ein bundesweites Kooperationsprojekt, das die ursprünglich aus Berlin stammende Initiative in viele weitere Städte und Regionen bringt.

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LiveKomm Side Event zum 15. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik

Wo kann Live-Musik in der Stadt künftig noch stattfinden? – Urbane Resilienz und kultur-integrierte Stadtentwicklung für Musikspielstätten und Clubkultur Die Neue Leipzig-Charta propagiert die lebendige Stadt mit nutzungsgemischten Stadtquartieren in der u.a. auch die Kulturwirtschaft ihre Räume finden soll. Musikclubs tragen einen bedeutenden Anteil zur Lebensqualität und Attraktivität – insbesondere für junge Menschen – bei. Doch wie lassen sich schallintensive Nutzungen realisieren, wenn das Ruhebedürfnis in der Nachbarschaft und deren Klagen ausgeprägter werden? Ein intensivierter Austausch zwischen den Welten von Schallschutz, Stadtplanung, Verwaltung, Politik und bedrohter Kultur scheint unabdingbar.

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Liebe Freundes des AK Festival Kombinat der LiveKomm,

der Helga! Festival Award 2022 geht in die 9. Runde!

Darauf ein dreifaches “HELGAAA!”

Am Donnerstag, den 22. September 2022 steigt die Sause im Rahmen des Reeperbahn Festivals. Es ist der erste richtige Festivalsommer nach pandemiebedingter Zwangspause – nach dem Andersmachen und Durchhalten. Auch wenn längst nicht alle Nachwehen überwunden sind, wollen wir diesen neuen, richtigen Festivalsommer 2022 gebührend feiern. Auch in diesem Jahr wird eine mehrköpfige Fachjury die heißesten, kreativsten, lustigsten und blumigsten Festivals der Nation in knackigen Kategorien prämieren. Die Jury-Kategorien in diesem Jahr lauten:

  • Feinstes Booking
  • Grünste Wiese
  • Wohligstes Gewerkel
  • Gemischteste Tüte
  • Schönstes Miteinander

Jetzt seid ihr dran! Erzählt uns von euren Ideen, Konzepten, Line-Ups, Menschen, Orte und Teams!  Über das RBF oder Höme noch bis zum 31. August 2022, 23.59h,  für die helgamäßigen Jury-Kategorien bewerben!

In der Kategorie Bestes Festival 2022 sind wieder alle Festival-Fans die große Helga!-Jury.  Mitmachen lohnt sich dieses Jahr nämlich so richtig für Festivals! Damit alle – die Großen und die Kleinen – eine faire Chance haben, werten wir die Stimmen pro Festival jeweils im Verhältnis zur Festivalgröße und im Verhältnis zu allen abgegebenen Stimmen.

Außerdem neu: Wir ermitteln bis Ende August die Top 5 Festivals nach unserem neuen System und läuten damit den finalen Sprint bis ganz knapp vor der Award Show ein, damit alle nochmal fleißig für das “Beste Festival 2022″ abstimmen können.

Für die Socials haben wir ein kleines Grafikpaket vorbereitet. Damit geht die Fan-Aktivierung zacking über eure Kanäle. 

Wer up-to-date bleiben möchte, kann sich hier in den Helga!-Einladungsverteiler eintragen. Wir freuen uns auf eure Bewerbungen und eure Abstimmung!

Herzliche Grüße,

der Arbeitskreis Festival Kombinat
der LiveKomm

Perspektive für die Veranstaltungswirtschaft

Bund und Länder müssen klare Maßnahmen für den Umgang mit der Pandemie im Herbst/Winter 2022/23 beschließen. Diese sollen Veranstalter:innen, Behörden und Besucher:innen sowohl Sicherheit als auch eine Perspektive bieten. In jedem Fall müssen zukünftig Kapazitätsbeschränkungen ausgeschlossen werden. Nur so können massenhafte Absagen von Events und ein erneuter Rückschlag für die angeschlagene Veranstaltungswirtschaft verhindert werden. Dazu stellt das Forum Veranstaltungswirtschaft eine Genehmigungsmatrix für Veranstaltungen vor.

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PCR-Teststrategie ermöglichen -Clubkultur retten!

Mehr als vier Monate sind seit dem Positionspapier „Ausgetanzt und leise. Das Ende der Club- und Festivalkultur wie wir sie kennen“ vergangen. Passiert ist wenig. Nur die Zeit vergeht, der Herbst kommt näher und die Entwicklung des Virus schreitet voran.

Die Veranstaltungsbranche erlebt gerade die schwierige Situation, die sie vorab skizziert hatte. Kostenexplosion, weiterhin Absagen, Personalnot und große Unsicherheit herrschen vor. Der Ausblick auf einen plötzlichen Lockdown, auf Maßnahmen mit unklarem Ende und ein erneutes Anfahren 2023 lässt erschaudern.

Mit rund 50 Millionen Besucher:innen (Quelle: Clubstudie der Initiative Musik) sind Musikspielstätten Heimat vieler Menschen und ein beliebtes, begehrtes, bewundertes Kulturgut. Mehr Menschen besuchen sie als Bundesligastadien, Theater oder Kinos. Es geht ihnen um das Gemeinschaftserlebnis, um Begegnung, um das Erleben und Gestalten von Kultur und Identitäten. Clubs und Festivals sind Frei- und Schutzräume, sie sind Bühne für Künstler:innen und Arbeitsplatz für 45.000 Menschen.

Wir haben im Februar um Konzepte gebeten, um dieses kulturelle Ökosystem zu schützen, leider geschah nichts. Hier ist nun ein Vorschlag der Branche, wie mit der Festival- und Clubkultur im Herbst/Winter umzugehen ist.

Zuerst: Für uns ist es essentiell kein Opfer von Symbolpolitik zu werden, auch Clubs müssen so lange wie möglich geöffnet bleiben!

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Die Clubkultur ist angezählt – was ist möglich, wenn Corona im Herbst erneut in den Ring steigt?

Ein Club-Gipfel als Auftakt zur Debatte.

Knapp 40 Mitglieder des Deutschen Bundestags, deren Mitarbeiter:innen, Journalist:innen, Menschen aus Clubs und deren Netzwerken, aus Wissenschaft und von Behörden versammelten sich auf Einladung des Bundesverbands LiveKomm am gestrigen Donnerstag, 2. Juni im Ritter Butzke in Berlin um über Clubkultur und ihre Aussicht auf den Herbst zu reden.

Das Parlamentarische Forum Festival- und Clubkultur, eine interfraktionelle Interessengemeinschaft von Parlamentarier:innen eröffnete. Caren Lay (MdB, DIE LINKE) und Hagen Reinhold (MdB, FDP) begrüßten die Anwesenden und setzten den Ton: Corona hat die Clubkultur hart getroffen, sie muss gestützt werden, damit Menschen sie wieder genießen, gestalten und leben können.

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