GEMEINSAMER AUFRUF – NOTFALLPLAN FÜR DIE SÄCHSISCHE MUSIKWIRTSCHAFT

(via LiveKommbinat Leipzig & Klubnetz Dresden)
Aufgrund der Corona-Krise und der damit verbundenen notwendigen Maßnahmen ist das Musikland Sachsen existenziell bedroht. Die Situation führt ohne entsprechendes Gegensteuern zu einem Kahlschlag für den Musikbereich in   ungeahntem Ausmaß – und dies auf unabsehbare Zeit. Die Akteure der sächsischen Musikszene haben daher gemeinsam einen Notfallplan erarbeitet, mit dem auf die aktuellen Auswirkungen reagiert werden muss, um das   Schlimmste zu verhindern. In der Anlage I übersenden wir Ihnen den Notfallplan für die Sächsische Musikszene. Zudem finden Sie in der Anlage II das Positionspapier der Sächsischen Klubszene, das einen tieferen Einblick in die aktuelle Situation der Clubs und Livemusikspielstätten im Freistaat ermöglicht.

United We Stream Kampagne – Spendenauszahlung und Internationalisierung

(via Clubcommission Berlin e.V.)
Berlin. United We Stream beginnt mit der Vergabe der Spenden und expandiert ins europäische Ausland und nach Asien!

Auch das Debattenformat United We Talk sendet zweimal pro Woche.
Seit dem 18. März läuft die Kampagne „United We Stream“ als Reaktion auf die größte Herausforderung, vor der die Clubkultur in Berlin jemals stand. Initiiert von der Clubcommission Berlin e.V. und Reclaim Club Culture, vielen weiteren Akteur*innen aus der Clubszene und dem gemeinnützigen Verein Berlin Worx e.V., sammelt die Kampagne Geld zur Rettung der Berliner Clubs.

Seit der behördlich verordneten Schließung sind bis dato bereits über 450.000 € von mehr als 14.500 Einzelspender*innen gesammelt worden. Zählt man die mittlerweile 45 Städte in 12 Regionen weltweit zusammen, sind rund 900.000 € von 25.000 Unterstützer*innen gespendet worden. Davon gehen 8%, das sind bis jetzt bereits knapp 70.000 €, an soziale Zwecke.

Seitens der LiveKomm beteiligen sich

  • das Clubkombinat Hamburg,
  • das Club Kollektiv Stuttgart,
  • Eventkultur Rhein Neckar,
  • das LiveKommbinat Leipzig,
  • und das KlubNetz Dresden

an der Kampagne. United We Stream Bavaria und United we Stream NRW wird seitens der Landesnetzwerke VPBY und der LiveInitiative NRW supportet.

In Berlin werden diese Woche die ersten 300.000 Euro an die Antragsteller ausgezahlt. Die Vergabe erfolgt unter Aufsicht eines 10-köpfigen Jury-Beirats auf Basis eines Verteilungsschlüssels, der einen fairen Vergabeprozess gewährleisten soll. Zudem gehen in dieser Runde 24.000 € der Spenden an den „Stiftungsfonds Zivile Seenotrettung“ als zusätzliches solidarisches Zeichen um die zivile Seenotrettung im Mittelmeer zu unterstützen.

Zur Pressemitteilung der Clubcommission Berlin:

200513 PM UWS Internationalisierung

Musikwirtschaft fordert schnelles Hilfsprogramm  

GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG  

Die Verbände der Musikwirtschaft sowie die Verwertungsgesellschaften GEMA und GVL warnen: Der Musikbranche droht der Corona-Kollaps. Zahlreiche Existenzen und die kulturelle Vielfalt in Deutschland sind in Gefahr. Alle Sektoren der Musikwirtschaft benötigen unverzüglich finanzielle Unterstützung.

Berlin, 06. Mai 2020 – Die maßgeblichen Verbände und Verwertungsgesellschaften der deutschen Musikwirtschaft fordern angesichts der Auswirkungen durch die Corona-Pandemie dringend ein staatliches Hilfsprogramm für alle Sektoren der Musikwirtschaft. Die bisher bereitgestellten Hilfsangebote des Bundes und der Länder sind beeindruckend, jedoch in vielen Fällen nicht auf die in der Musikwirtschaft miteinander verzahnten Wertschöpfungsketten abgestimmt und damit bei weitem nicht ausreichend. Das Überleben vieler Unternehmen der Musikwirtschaft kann nur durch gesonderte Maßnahmen gesichert werden, die sich am konkreten Bedarf orientieren. Insgesamt fürchten derzeit rund 130.000 Selbstständige und Arbeitnehmer*innen in der Musikwirtschaft um ihre Existenz. Die Branche erwirtschaftet einen Umsatz von 11,1 Milliarden Euro jährlich.

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APPELL AN DIE DEUTSCHE REGIERUNG: WAS IST DEUTSCHLAND OHNE…

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
sehr geehrter Herr Bundesminister Scholz,
sehr geehrter Herr Bundesminister Altmaier,
sehr geehrte Frau Staatsministerin Grütters,
sehr geehrte Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder, sehr geehrter Regierender Bürgermeister,
sehr geehrter Erster Bürgermeister, sehr geehrter Bürgermeister, sehr geehrte Bundestagsabgeordnete, 

bevor die nächste Corona Sitzung am 30. April 2020 tagt und neue Hilfspakete diskutiert werden, möchten wir als Vertreter der Kultur- und Kreativwirtschaft mit diesem Schreiben verstärkt auf die Größe und Situation unserer Branchen aufmerksam machen. Nicht nur sind unsere Branchen mit Ihren umfangreichen Teilbereichen „der“ Träger der deutschen Kultur, sondern ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Die Kultur- und Kreativwirtschaft hat 1.7 Mio. Gesamterwerbstätige und erwirtschaftet mit 260.000 Unternehmen einen Gesamtumsatz i.H.v. 170 Mrd. Euro. Aktuell stehen unsere Branchen still. Selbst mit Lockerung der Maßnahmen stehen auch große Teilbereiche unserer Wirtschaft für nicht absehbare Zeit weiterhin komplett still. In Teilbranchen arbeiten z.B. Redaktionen, Kreative, Handel und Unternehmen in der Krise zwar auf Hochtouren weiter, aber auch dort ist die Refinanzierungsbasis weggebrochen. „APPELL AN DIE DEUTSCHE REGIERUNG: WAS IST DEUTSCHLAND OHNE…“ weiterlesen

Thema GEWERBEMIETEN

Mietverträge und Beziehungen zum Vermieter sind individuell, deshalb sind
grundsätzliche Aussagen schwierig.
Hier wollen wir Dinge zusammenstellen, die sich vor allem aus den Aussagen der von uns kontaktierten Rechtsanwaltskanzleien ergeben. Es gibt unterschiedliche Bewertungen, aber alle sehen vollständige Mietzahlungen für ausfallende Gewerbenutzung kritisch.

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