„Nachberechnung aufgrund fehlende Musikfolgen für Veranstaltungen mit Live-Musik“

Liebe Mitglieder,

in den letzten Tage häufen sich die Meldungen über die Briefe beziehungsweise die GEMA-Rechnungen mit dem Betreff „Nachberechnung aufgrund fehlende Musikfolgen für Veranstaltungen mit Live-Musik“. Es wird gedroht, sollte man nicht wie im UrhWG §13 b vereinbart, die Musikfolge für die Veranstaltungen einreichen, den 20% Gesamtvertragsnachlass auf 10% reduzieren. Des Weiteren fallen zusätzliche „Kontrollkostenzuschläge“ an. Nicht nur die Mitglieder, auch die LiveKomm hat die Aufforderung erhalten, unsere Mitgliedern doch darauf hinzuweisen, die Musikfolgen einzureichen. Dies betrifft zudem den BdV (Bundesverband der Veranstaltungswirtschaft).

Wir haben uns daher mit deren Justiziar Johannes Ulbricht in Verbindung gesetzt, der zudem für die Kanzlei Michow & Partner aktiv ist. Deren Aussage: laut der Entscheidung des letzten Schiedgerichtsverfahrens ist dieses Verfahren seitens der GEMA nicht rechtens.

Zusammen haben wir uns auf folgendes Verfahren für LiveKomm-Mitglieder geeinigt:

1. Einscannen der Rechnung (inkl. Briefumschlag (mit Poststempel) & Aufbewahrung

2. Umgehende Übermittlung der Rechnung an die LiveKomm per Mail

3. Die Kanzlei Michow und Partner werden dann für Euch den Widerspruch einreichen. Parallel werden alle Fälle gesammelt, und für eine etwaige Sammelklage vorbereitet.

Derzeit legen die Clubverbände Geld zusammen, um den LiveKomm Mitgliedern diesen Service kostenfrei zu ermöglichen.

Das Hamburger Knust war so nett und hat uns deren Rechnung zur Verfügung gestellt um zu veranschaulichen, welche Dimensionen dies haben kann:

Rechnung KnustWie zu ersehen ist, können die Beträge durchaus auch größere Ausmaße annehmen, denn mit weiteren Nachforderungen für den Zeitraum ab Juli 2013 ist zu rechnen.

Je mehr Mitglieder sich an dieser Klage beteiligen, desto höher werden unsere Chancen, diesen Forderungen der GEMA zu begegnen. Zur Wahrung der Widerspruchsfristen, empfehlen wir Euch um schnelle Rückmeldungen.

 

 

Für eine Empfehlung zur zukünftigen Handhabung bei der Einreichung von Musikfolgen werden wir Euch zeitnah informieren. Auf alle Fälle ist es von Vorteil, ab sofort mit der Sammlung von Musikfolgen zu beginnen.

Der geschäftsführende Vorstand der LiveKomm

GEMA entwickelt mit Hilfe der LiveKomm Diskotheken-Monitoring weiter: YACAST wird neuer Dienstleister

Seit der Gründung der gemeinsamen Arbeitsgruppe analysierten GEMA und LiveKomm den Stand technischer Monitoring-Systeme, um einen Partner für die Untersuchung des Musikprogramms in Diskotheken zu finden. Das französische Unternehmen Yacast wird nun ab 2015 das Diskotheken-Monitoring durchführen. Am 26.11. veröffentlichte die GEMA hierzu eine Pressemitteilung:

In Kooperation mit der LiveKomm, dem Verband der Musikspielstätten in Deutschland e.V., hat die GEMA Anfang des Jahres das bestehende Club- und Diskotheken-Monitoring analysiert und den Einsatz aktueller technischer Monitoringsysteme geprüft. Ab 1. Januar 2015 übernimmt der Monitoringspezialist YACAST das Monitoring im Club- und Diskothekenbereich und ermöglicht der GEMA eine noch genauere und gerechtere Verteilung der Einnahmen aus der Musiknutzung.

Wirtschaftliche und technische Aspekte begründeten die Entscheidung der GEMA, das Diskotheken-Monitoring zum 1. Januar 2015 an den Monitoring-Anbieter YACAST zu vergeben. Die Firma YACAST ist eine französische Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft, die auf die Untersuchung von Musikprogrammen in Medien (Radio, TV, Web, Diskotheken) spezialisiert ist. Seit mehr als 10 Jahren untersucht YACAST bereits für die französische Verwertungsgesellschaft SACEM das Musikprogramm in Frankreichs Clubs und Diskotheken, seit rund vier Jahren auch für die Schweizer Kollegen der SUISA. Durch diese langjährige Erfahrung konnte YACAST sich als Marktführer etablieren und die Experten der GEMA sowie die Verantwortlichen der LiveKomm überzeugen.

Dr. Jürgen Brandhorst, zuständiger Direktor für die Verteilung der Aufführungs- und Senderechte bei der GEMA, freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Dienstleister: „Mit YACAST konnte die GEMA einen äußerst kompetenten und leistungsstarken Anbieter im Diskotheken-Monitoring gewinnen.“

Auch Olaf Möller, Politischer Sprecher im Vorstand der Live Musik Kommission e.V. (LiveKomm), begrüßt den Anbieterwechsel: „Die LiveKomm freut sich über den Entschluss der GEMA, beim Diskotheken-Monitoring mit YACAST zusammenzuarbeiten. YACAST hat sich in der gemeinsamen Arbeitsgruppe als schlagkräftiger und transparenter Anbieter herausgestellt.“

Hier der Link direkt zur PM: https://www.gema.de/presse/pressemitteilungen/presse-details/article/gema-entwickelt-diskotheken-monitoring-weiter-yacast-wird-neuer-dienstleister.html

Und ein Link zum Artikel des Musikmarkt: http://www.musikmarkt.de/Aktuell/News/Yacast-GEMA-LiveKomm-geben-Partner-fuer-Diskotheken-Monitoring-bekannt?utm_source=nwl&utm_medium=knp

Backstage PRO ist offizieller Partner der LiveKomm

Die Live Musik Kommission, Verband der Musikspielstätten in Deutschland e.V., kooperiert mit Backstage PRO, dem Profinetzwerk der Musikszene.

Der Bundesverband für Musikspielstätten in Deutschland, LiveKomm und Deutschlands größtes Booking- und Promotionnetzwerk für Musikschaffende arbeiten fortan zusammen. Beide Netzwerke wollen durch die Kooperation einen größeren Austausch zwischen Musikern, Veranstaltern und Clubbetreibern ermöglichen.

Backstage PRO steuert seine Kompetenz in der Kontaktanbahnung zwischen Künstlern und Verwertern bei. Das Netzwerk möchte durch die Kooperation weiter wachsen und sich auch um Musikrichtungen wie Jazz und Electro erweitern.

Für die LiveKomm bietet die Plattform einen starken Kanal in die örtlichen Szenen und damit einen kommunikativen Mehrwert durch die Möglichkeit der Mitgliederansprache. Die Vernetzungs- und Kommunikations-möglichkeiten über Backstage Pro vereinfachen u. a. den Austausch und Kontakt zwischen Club-Betreibern, Bookern und Bands.

Die LiveKomm ist bereits unter http://www.backstagepro.de/livekomm zu finden und bietet eine Übersicht aller eingetragenen Mitgliedsclubs und -festivals an. Beide Partner planen darüber hinaus gemeinsame Projekte wie statistische Online-Erhebungen und Messeauftritte.

Das Netzwerk Backstage PRO führt mehr als 40.000 Profile von Musikern und Akteuren aus der Musikbranche. Allein in den letzten zwei Jahren wurden 4000 Gigs vermittelt. Das Vernetzungstool, das diese Dienste allen Nutzern kostenlos anbietet, ist für die Branche in Deutschland somit einzigartig.

Der stellvertretender Vorstandsvorsitzender der LiveKomm, Magnus Hecht: „Die Zusammenarbeit bietet unseren Mitgliedern einen erheblichen Mehrwert. Als Netzwerk der Netzwerke für die Musikspielstätten in Deutschland wird die LiveKomm durch diese Kooperation weiter wachsen.“

Der Geschäftsführer der Leitmotiv Online Medien GmbH & Co KG, Dirk Brünner, ergänzt: „Mit Backstage PRO verfolgen wir nicht zuletzt das Ziel, Veranstalter mit Live-Acts auf einer Plattform zu vernetzen und die Kommunikation zu vereinfachen. Die Kooperation mit einem Multiplikator wie der LiveKomm wird sicher dazu beitragen, dass sich alle Beteiligten ein erhebliches Stück näher kommen.

Bund stellt den Livemusikclubs 1,5 Millionen Euro für die Digitalisierung bereit

• Förderprogramm unterstützt kleine und mittelgroße Clubs bei der Anschaffung von digitaler Aufführungstechnik
• Konzept der Live Musik Kommission überzeugt das Parlament

Für die Umstellung der Livemusikclubs auf die digitale Aufführungstechnik startet der Bund ein neues Förderprogramm. Mit 1,5 Mio. Euro können in 2015 mehr als 100 kleine und mittelgroße Musikspielstätten bundesweit unterstützt werden“, teilten der haushaltpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion Norbert Barthle und der zuständige Berichterstatter Rüdiger Kruse mit. Das Konzept hierfür, welches im parlamentarischen Verfahren sofort überzeugte, hatte der Bundesverband Live Musik Kommission (kurz Livekomm) entwickelt.

LiveKomm und Initiative Musik begrüßen dabei gemeinsam, dass der Bund nach der Einführung des Spielstättenprogrammpreises Rock, Pop, Jazz, nun den Clubs auch bei technischen Investitionen hilft. Das neue Förderprogramm soll die Umstellung in den Clubs auf digitale Technik, wie Mischpulte, Lichttechnik oder DJ-Set-ups unterstützen. „Die Förderung wird konkrete Hilfe zur Verbesserung der Infrastruktur bieten. Sie unterstreicht die Wertschätzung des Parlaments für die Livemusikkultur“, betont Prof. Dieter Gorny, der Aufsichtsratsvorsitzende der Initiative Musik.

Karsten Schölermann, erster Vorsitzender der LiveKomm: „Eine Förderung in diesem Bereich ist für die Umsetzung kultureller Darbietungen in den Spielstätten enorm wichtig. Auszubildende im Bereich Veranstaltungstechnik werden bereits auf die digitale Technik vorbereitet, jedoch ist in vielen Clubs eine Umstellung auf diesen neuen Standard aufgrund der finanziellen Ausstattung nicht möglich.

Als nächsten Schritt werden sich LiveKomm und Initiative Musik mit der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien zusammensetzen, um einen gemeinsamen Fahrplan für die Umsetzung in 2015 zu erstellen.

Pressemitteilung Bund stellt den Livemusikclubs 1,5 Millionen Euro für die Digitalisierung bereit

Musikland Niedersachsen richtet „1. Fachtag für niedersächsische Spielstättenmacher“ aus

Niedersachsen aufgepasst!
Das Musikland Niedersachsen lädt am Montag, den 24.11.2014 zum „1. Fachtag für niedersächsische Spielstättenmacher“ nach Hannover. Mit dabei werden u.a. Vertreter des Clubverstärker Bremen, des Clubs am Main und des Hamburger Clubkombinats sein. Sie berichten wie sie ihre Netzwerke betreiben, was die Schlüssel für ihren erfolgreichen Schulterschluss sind, wie die Rahmenbedingungen sein müssen, dass es gelingt, eine dauerhafte Arbeit zu leisten.

Wann: Montag, 24.11.2014
Wo: Foyer des Ballhof, Ballhofplatz 5, 30159 Hannover

Programm:
13.30 Uhr Empfang / Smalltalk
14.00 Uhr Podium: Netzwerke – Welche funktionieren, warum?
15.15 Uhr Pause
15.45 Uhr Neues von der LiveKomm / kurze Berichte
16.15 Uhr Podium: Wie arbeiten die Netzwerke?
17.00 Uhr Arbeitsgruppen: Anpacken in Niedersachsen
18.30 Uhr Abschlussdiskussion & Ausblick
19.00 Uhr Ende im Foyer / Wechsel ins Café / Ausklang

Die formlose Anmeldung geht an gessner(at)musikland-niedersachsen.de
Weitere Infos findet sich hier: http://www.musikland-niedersachsen.de/ressourcen/fachtage/

LiveKomm richtete Generalversammlung des europäischen Netzwerks LiveDMA in Berlin aus

Die Live Musik Kommission, der Verband der Musikspielstätten in Deutschland e.V., und die Mitglieder des europäischen Clubverbands LiveDMA tagten in Berlin, um neue, gemeinsame Ziele zu definieren und gemeinsame Projekte zu initiieren.

Vom 7. bis 8. Oktober hatte die LiveKomm ihre europäischen Kollegen der LiveDMA zu einem gemeinsamen Treffen nach Berlin eingeladen. Am 7. Oktober wurden die Ergebnisse der europäischen Spielstättenumfrage besprochen sowie weitere, europäischen Förderungsmöglichkeiten analysiert. Am 8. Oktober tagte dann die General-versammlung, auf welcher der katalonischen Verbandes ASACC als neues Mitglied begrüßt, sowie der Rechenschaftsbericht den Mitgliedern vorgelegt wurde.

Die Mitglieder dFullSizeRenderer LiveDMA sind neben Deutschland (LiveKomm) auch Frankreich (FEDELIMA), Belgien (mit den beiden Verbänden Club Plama und Club Circuit), Spanien (ACCESS), Dänemark (Dansk Live), die Schweiz (PETZI), Norwegen (Norsk Rockforbund) und die Niederlande (VNPF). Weitere Mitgliedschaften von Verbänden aus Italien, Schweden und dem Baskenland stehen für 2015 in Aussicht. Das Netzwerk ist ein Kooperationsrahmen von europäischen Verbänden, welche zusammen agieren, um kulturelle, politische und wirtschaftliche Interessen auf europäischer Ebene voranzubringen. Das Netzwerk existiert seit 2012.

Karsten Schölermann, erster Vorsitzender der LiveKomm: „Die LiveKomm ist nun seit 1,5 Jahren Mitglied im europäischen Netzwerk und kann seit dem ersten Treffen eine Bereicherung durch den Austausch mit den europäischen Kollegen feststellen. Sei es zu Themen, wie die Teilnahme an EU-Projekten oder in der Erhebung von kulturwirtschaftlichen Kennzahlen innerhalb der Mitgliedsländer.

LiveKomm wählt auf ihrer Herbsttagung einen neuen Vorstand

Der geschäftsführende Vorstand der Live Musik Kommission, der Verband der Musikspielstätten in Deutschland e.V. (kurz LiveKomm) wurde von den Mitgliedern auf der Jahresmitgliederversammlung einstimmig wiedergewählt.

Am 19. September wurden die Mitglieder der LiveKomm dazu aufgerufen im Rahmen der Herbsttagung einen neuen Vorstand zu wählen. Spielstättenbetreiber aus ganz Deutschland kamen der Aufforderung nach und trafen sich in Hamburg auf der Herbsttagung der LiveKomm.

Der geschäftsführende Vorstand wurde einstimmig von den Mitglieder wiedergewählt. So führt Karsten Schölermann (Knust, Hamburg) für die nächsten zwei Jahre das Amt des 1. Vorsitzenden fort. Die Position des stellvertretenden Vorsitzenden nimmt Magnus Hecht (Die Scheune Dresden) ein. Ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt, wurden Olaf Möller (Clubcommission Berlin), als politischen Sprecher, sowie Axel Ballreich (Hirsch, Nürnberg) als Kassenwarts.

Auch der erweiterte Vorstand wurde zum großen Teil von den Mitglieder wiedergewählt. So werden sich Dana Bauers (Landesverband für Populäre Musik und Kreativwirtschaft M-V e.V. ), Stefan Bohne (KlubKomm und Artheater, Köln), Bernd Schweinar (Verband für Popkultur in Bayern e.V.), Steffen Deeg (Cairo Würzburg; Verband für Popkultur in Bayern e.V.), Norbert Schütz (Clubverstärker Bremen) und Michael Schluff (Musa, Göttingen) weiterhin für die Interessen der Mitglieder engagieren. Als neues Mitglied im Vorstand, wurde Klaus Bossert gewählt, der bereits in Frankfurt im Regionalnetzwerk Clubs am Main e.V. aktiv ist.

Karsten Schölermann (Knust Hamburg und wiedergewählter 1. Vorsitzender der LiveKomm): „Es freut mich, dass die Mitglieder die Arbeit des Vorstandes zu schätzen wissen. Dies bestätigt uns in unserer Arbeit und gibt uns weiterhin Rückenwind, kontroverse Themen wie eine angemessene Spieltstättenförderung oder auch die GEMA-Auseinandersetzung gemeinsam anzugehen, zu diskutieren und weiterzuentwickeln.“

neu gewählter Vorstand der LiveKomm_v.ln.r Klaus Bossert, Steffen Deeg, Stefan Bohne, Michael Schluff, Olaf Möller, Magnus Hecht,Karsten Schölermann, Bernd Schweinar, Axel Ballreich, Dana Bauers, Norbert Schütz
von links nach rechts: Klaus Bossert, Steffen Deeg, Stefan Bohne, Michael Schluff, Olaf Möller, Magnus Hecht, Karsten Schölermann, Bernd Schweinar, Axel Ballreich, Dana Bauers, Norbert Schütz

Dreizehn Mitgliedsclubs der LiveKomm räumen beim Spielstättenprogrammpreis Rock, Pop und Jazz 2014 ab

  • Die Live Musik Kommission, der Verband der Musikspielstätten in Deutschland e.V. (kurz LiveKomm) kann wieder auf prämierte Mitgliedsclubs verweisen.
  • Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Frau Prof. Monika Grütters, verlieh den Preis für ambitioniertes Live-Musikprogramm in der Hamburger Markthalle.

Am Mittwoch, den 17. September fand zum zweiten Mal der Spielstättenprogrammpreis Rock, Pop und Jazz in Hamburg statt. Die Preisverleihung, an der zahlreiche Spielstättenbetreiber teilnahmen, wurde in diesem Jahr in der Markthalle ausgerichtet.

Wie im letzten Jahr wurde der Preis in drei Kategorien unterteilt. In der Kategorie I konnte die LiveKomm, 7 von 20 Preisträgern verzeichnen. Neben dem Stadtgarten (Köln), dem Batschkapp (Frankfurt a. M.), dem Das Bett (Frankfurt a.M.), dem Karlstorbahnhof (Heidelberg), dem Café Central (Weinheim) konnten auch das Kulturzentrum E-Werk (Erlangen) und das Knust (Hamburg) die Prämie von 30.000 € mit nach Hause nehmen. Die Kategorie I zeichnet Spielstätten mit mehreren Live-Musikveranstaltungen in der Woche aus.

In Kategorie II, also Spielstätten mit mehr als einer Live-Musikveranstaltung in der Woche, wurden die Kantine Augsburg, das Cairo (Würzburg) und das, noch vor kurzem gefährdete, Gebäude 9 aus Köln mit 15.000 € prämiert.

Unter den, in Kategorie III, prämierten Programmreihen konnten auch der Club Voltaire (Frankfurt am Main), der Jazzclub Villingen (Villingen) und das Kulturcafé Franz Mehlhose (Erfurt) die, auf 5.000 € dotierten Preise mit nach Hause nehmen.

Magnus Hecht, stellvertretener Vorsitzender der LiveKomm und Jury-Mitglied: „Die LiveKomm freut sich, dass die deutschen Clubs durch den Spielstättenprogrammpreis eine Würdigung erfahren. Er hat nicht nur für die Preisträger eine unmittelbare Bedeutung, seine Verleihung führt auch zu gegenseitiger Wahrnehmung der Spielstätten untereinander. Erfahrungsaustausch und Diskussionen, auch mit den Jazz-Veranstaltern, sind eine Bereicherung für unsere Arbeit. Und das ist gut für die Bedingungen von Live-Musik.

Insgesamt gingen aus über 300 Bewerbungen, 58 Preisträger aus 14 Bundesländern hervor. 27 davon waren Betreiber von Live-Musikbühnen. Im zweiten Jahr des Preises wurden insgesamt Preisgelder in Höhe von 900.000 € zur Verfügung gestellt. Neben der BK Jazz war auch die LiveKomm Kooperationspartner, des von der Initiative Musik gGmbh realisierten Preises.

LiveKomm Herbsttagung @Reeperbahn Festival 2014

Auch in diesem Jahr möchte die LiveKomm ihren Mitgliedern ein informatives und unterhaltsames Programm bieten. Das vorläufige Programm sieht bisher so aus:

Mittwoch, den 17. September

Nachdem im letzten Jahr erstmalig 55 Musikspielstätten sowie Veranstalter für deren Live-Musik Programm ausgezeichnet wurden, geht Spielstättenprogrammpreis für Rock Pop und Jazz 2014 in die nächste Runde.

Donnerstag, den 18. September

LIVEKOMM JAHRESMITGLIEDERVERSAMMLUNG

12:00 Uhr -17:00Uhr
Tanzschule La Yumba Kastanienallee 9
(öffentlich)

Die Mitglieder des Bundesverbandes LiveMusikKommission e.V. kommen im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung zusammen und wählen einen neuen Vorstand.

Für die Mitglieder der LiveKomm wird ein rabattierter Unkostenbeitrag (u.a. für das Catering) in Höhe von 10 € (nur für die Sitzung am Donnerstag!!!) erhoben, für externe Teilnehmer beträgt der UKB 20 € pro Tag. Wir bitten um Bezahlung bei der Akkreditierung vor Ort.

MEET THE LIVEKOMM
19:00Uhr-23:00Uhr „Meet & Greet“
Terrasse & Lounge des Pyjama Park Hotel, Reeperbahn 36
(LiveKomm-Mitglieder & Delegates only)

Die LiveKomm lädt Clubbetreiber und Akteure der Musikwirtschaft bei fritz-kola und Astra zum Networking ein.

20:30 Uhr-00:00Uhr Der LiveKomm-Bayern-Abend
Pyjama Bar, Reeperbahn 36 (kein Festival-Ticket nötig)

Im Rahmen des Reeperbahn Festivals laden die Livekomm und die Pyjama Bar zum „Bayern-Abend“ ein. Bands aus dem Süden spielen stellvertretend für hunderte interessante Acts aus dem Freistaat in der liebeswürdigen Bar auf der Reeperbahn.
Bier gibt’s im Krug, Eintritt ist frei!

Der VPBy/BY-on sowie die Posthalle und das Cairo Würzburg präsentieren:
+“Young Chinese Dogs
Folk-Pop aus München

+“Super Dance Orchestra
Elektrobeats und Synthesizer-Klänge aus Würzburg/Nürnberg

+„Hildegard Binge Drinking
Electro/Krautrock/Nonnen-Punk aus Würzburg/Sanderau

Freitag, den 19. September

Die Podiumsdiskussionen im Rahmen des Reeperbahn Festival Programms sind folgende:

PANEL 1
Was hat dich bloß so ruiniert?“ – Gefährden die Neuerungen der GEMA, KSK und weitere Abgaben die Existenz der deutschen Clubkultur?
Freitag, 19. September von 13:30-14:45 Uhr
Boardroom – Onyx-Hotel Reeperbahn 1 (Festivalregistrierung nötig)

Vielleicht war die Mehrheit der Clubs nie „fett und rosig“, doch kulturbegeisterten und ambitionierten Menschen, die derzeit mit der Idee daherkommen einen Club gründen zu wollen, wird der Hang zur Selbstzerstörung oder Realitätsverlust vorgeworfen. Die GEMA befindet sich im Höhenflug und schließt neue Tarife im Veranstaltungsbereich, mit denen nicht alle Akteure zufrieden sind. Kann hier vielleicht ein Kulturrabatt Abhilfe leisten? Und wie sieht es mit anderen Abgaben aus? Auch die KSK kündigt verstärkte Kontrollen an. Von Ausländersteuer und Anstieg im Mindestlohnsegment mal ganz zu schweigen. Ist das Ende der deutschen Clubkultur in Sicht?

PANEL 2
I sold my Soul for Rock’n’Roll – Der Mehrwert von Vorverkaufsgebühren, wer hat die besseren Karten?“ Sind Konzerttickets noch bezahlbar? Muss man sich der Marktmacht der Ticketkonzerne fügen oder gibt es hier Alternativen?
Freitag, 19. September von 17:15 bis 18:15 Uhr
in der Salon Schmidt , Spielbudenplatz 27-28 (Festivalregistrierung nötig)

Die Zeiten, in denen das, an der Vorverkaufsstelle, erworbene Ticket noch günstiger war, ist wohl ein Fakt, der ins Handbuch „Das waren die 90er“ gehört. Mittlerweile gibt es Anbieter, die den Endpreis aufgrund von Ticket- und Systemgebühren um ca. 25% ansteigen lassen. Ist dieser Preis noch gerechtfertigt? Muss man sich der Marktmacht fügen oder gibt es hier Alternativen?

Hier der Link zum weiteren Konferenzprogramm des Reeperbahn Festivals.

LIVEKOMM WORKSHOPS
(LiveKomm- Mitglieder only)

13:00 bis 19:00Uhr
Pyjama Park Hotel Frühstückslounge,
Reeperbahn 36

Die Berliner ClubCommission präsentiert ihre „Pop im Kiez Toolbox“. Zudem wird es einen Workshop zum Thema „Gender im Club“ geben. Vorbereitend auf das Panel zu den Vorverkaufsgebühren wird es einen Workshop zu dem Thema „Tickets online/offline“ geben, auf dem der schweizer Clubverband PETZI ihr Selfticketing-System vorstellen werden.

ANMELDUNGEN

Die Anmeldung erfolgt über das ANMELDEFORMULAR. Dies bitte an die Geschäftsstelle senden: info@livekomm.org oder per Fax 040 23518885.

ÜBERNACHTUNGSMÖGLICHKEITEN & REEPERBAHN FESTIVAL TICKETS

Mitglieder haben die Möglichkeit zu vergünstigten Konditionen Delegierten Tickets und Unterkünfte zu erhalten. Bitte hierfür die Geschäftsstelle kontaktieren. So bietet das Pyjama Park Hotel für Mitglieder vergünstigte Zimmer an. Da die Hotelsituation zum Reeperbahn Festival immer sehr schwierig ist, können wir nur raten, sich schnell um günstige Unterbringung zu kümmern. Die LiveKomm konnte ein begrenztes Kontingent reservieren. FIRST COME – FIRST SERVE!!

Delegierten Tickets
Wer das parallel stattfindende Reeperbahn-Festival und dessen Campus-Programm besuchen will, erhält als LiveKomm Mitglied einen Rabatt (€135,00 statt €195,00 netto,zzgl. 19% MwSt. und Sales Fee). ACHTUNG!!! ANMELDEFRIST NUR BIS ZUM 10.09.14.

In der Registrierungen sind folgende Leistungen beinhaltet:
• Zugang zu allen Konferenz-Veranstaltungen
• Zugang zu allen B2B-Events
• Bevorzugter Einlass zum Music- und Arts-Programm (kein Einlass bei kompletter
Auslastung der Venues)
• Zugang zur Reeperbahn Festival Lounge mit Discountpreisen an der Delegates Bar
• Zimmervermittlung für ausgewählte Partner-Hotels des Reeperbahn Festival
• Zugang zur passwortgeschützten Delegierten-Datenbank („MyCampus“) mit Kontaktfunktion auf der Webseite
• Öffentlicher Nahverkehr

KONTAKT
Geschäftsstelle Hamburg
Christian Landsmann
christian.landsmann@livekomm.org
info@livekomm.org
Tel.: 040 2351 84 16
Fax: 040 2351 88 85

LiveKomm fordert im neuen Mission Statement stärkere Unterstützung der Clubkultur in Deutschland

Die Live Musik Kommission, der Verband der Musikspielstätten in Deutschland e.V. (kurz LiveKomm) veröffentlicht nach ihrer Klausurtagung in der Scheune Dresden ihr aktualisiertes Mission Statement und fordert Politik und GEMA zum Handeln auf.

Vom 27. bis 28.Mai  traf sich der geschäftsführende Vorstand der LiveKomm (Axel Ballreich, Magnus Hecht, Olaf Möller und Karsten Schölermann) in der Scheune Dresden um über die Zukunft und Ziele des Verbandes zu diskutieren. Während der zweitägigen Tagung wurde das bestehende Mission Statement überarbeitet und neue Forderungen für die kommenden Jahre formuliert.

So fordert die LiveKomm einen wirkungsvollen Kulturraumbestandsschutz sowie die Entwicklung von Basisfördermodellen der öffentlichen Hand für die privaten Musikbühnen Deutschlands. Die LiveKomm beruft sich hier auf das Positivbeispiel des Hamburger „Live Concert Account“ der in Zusammenarbeit mit der Hamburger Kulturbehörde, der Clubstiftung Hamburg, dem Clubkombinat Hamburg, RockCity Hamburg e.V. und der GEMA entwickelt wurde. Liveclubs können hier die Erstattung der GEMA-Zahlungen beantragen.

Des Weiteren wird die Forderung nach einen ermäßigten Mehrwertsteuersatz von 7% auch für gastronomische Kulturumsätze vorgebracht. „Wir werden allerdings kulturwirtschaftliche Kennziffern ermitteln müssen, um den Nachweis zu führen, dass die meisten unserer Betriebe ein Defizit mit Ihren Kulturveranstaltungen „erwirtschaften“. Dies wird in der Regel durch Verzicht auf Honorare, sowohl auf Künstler- als auch auf Betreiberseite, kompensiert. Diese Form von Selbstausbeutung wäre mit einer Korrektur der Mehrwertsteuer für die ebenfalls zur Quersubventionierung genutzten Getränkeverkäufe erheblich vermindert.“ Ist sich Karsten Schölermann, 1. Vorsitzender der LiveKomm, sicher.

Mit dem überarbeiteten Mission Statement bekräftigt die LiveKomm ihre 2013 veröffentlichten „Leipziger Forderungen“ sowie das kürzlich erschienende „Positionspapier zur Angemessenheit der GEMA-Tarife“.

LiveKomm Mission Statement

Die Pressemitteilung zum Download