Erfolgreicher Start der „Mission: Live Music“ auf dem Reeperbahnfestival 2026

Programm der LiveKomm adressierte Herausforderungen der Livebranche – neues Fortbildungs- und Austauschformat für Clubs und Festivals

Mit einer Reihe von kostenlosen Panels im Rahmen des Reeperbahnfestivals 2026 rückte die LiveKomm, der Bundesverband der Clubs und Festivals, die Bedarfe und Herausforderungen von Musikspielstätten in den Fokus. Partner*innen waren die Bundesstiftung LiveKultur, das Clubkombinat Hamburg ,die LiveDMA und das Reeperbahn Festival.

Die Veranstaltungen im LiveKomm House und beim Spotlight on: Festival Culture im Knust standen dabei im Zeichen des neuen Projekts „Mission: Live Music“ – ein bundesweites Weiterbildungs- und Vernetzungsformat für Festivals und Musikclubs. Aufbauend auf den erfolgreichen Erfahrungen der Reihe „Festivals Aktuell“ rückt das Projekt das Ehrenamt als tragende Säule unserer Live-Musikkultur konsequent in den Mittelpunkt.

Geplant ist auch künftig eine Kombination aus regelmäßigen Online-Sessions (Workshops, Inputs, Peer-Learning) und Präsenzveranstaltungen auf szenerelevanten Branchenevents.

Im aktuellen Fokus stehen Themen wie Ehrenamtsmanagement, Fördermittel, rechtliche Rahmenbedingungen, Awareness & Safe Spaces, Inklusion, Nachhaltigkeit und der soziokulturelle Auftrag von Live-Musikspielstätten.

Zum Start des Projekts unterstützt die Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE). Langfristig soll „Mission: Live Music“ Musikclubs wie Festivals systematisch zusammenbringen. Dies mit dem Ziel, Wissen zu teilen, Strukturen zu stärken und ehrenamtliches Engagement sichtbarer und handlungsfähiger zu machen.

Die weiteren Termine für 2026:

12.10.2026: Online-Panel „Elternschaft in der Veranstaltungsbranche“

12.-14.11.2026: Panels auf der „Stadt nach Acht“: „KulturSichern und Haltung zeigen“, „Sharing is Caring: Zukunftsfähigkeit durch Resilienz“ (Teilnahme nur mit Stadt nach Acht-Ticket)

16.11.2026: Online-Workshop: „Awareness in Spielstätten und auf Festivals“

07.12.2026: Online-Workshop: „Fördermöglichkeiten für Spielstätten und Festivals“

Austausch mit der Politik am Rande des Festivals

Um die Rahmenbedingungen für Livekultur ging es auch bei zahlreichen Treffen und Hintergrundgesprächen im politischen Rahmen. So tauschte sich der Verband etwa mit Umweltminister Carsten Schneider und auch mit Martin Rabanus, Obmann im Ausschuss für Kultur und Medien des Deutschen Bundestages, über die Sorgen und Bedarfe von Clubs und Festivals aus. Schallschutz und Kulturförderung waren dabei die zentralen Themen.

Christian Ordon, Geschäftsführer der LiveKomm: „Das Reeperbahnfestival ist ein zentraler Angelpunkt der Branche und damit das perfekte Sprungbrett für unsere Mission: Live Music. Wir freuen uns, dass unsere Angebote so viel Zuspruch erfahren haben. Auch den politischen Austausch im authentischen Rahmen von Club- und Livekultur, den das Reeperbahnfestival bietet, schätzen wir sehr – so können wir unseren Gesprächspartner*innen greifbar vermitteln, welche gesellschaftliche, verbindende Kraft Livemusik entfaltet.“