Initiative Musik startet Bewerbungsverfahren für den Spielstättenprogrammpreis 2015

Heute ist das Antragsverfahren für den dritten Spielstättenprogrammpreis Rock, Pop und Jazz gestartet. Auch dieses Jahr ruft die LiveKomm ihre Mitglieder dazu auf, sich zu bewerben.

Wichtig dabei ist, dass die Musikgenres nicht begrenzt sind und sich jeder Live-Club – also auch Clubs mit anderen Musikstilen als Rock/Pop/Jazz (z.B. Indie/Folk/Singer-Songwriter, Alternative/Metal/Punk, Electronic/Dance/Disco, Soul/Funk/Rn’B/Hip-Hop/WorldMusic, Experimental oder Crossover) und mit eigenkreativen Djs – beim Spielstättenprogrammpreis 2015 bewerben kann.

Die Antragsstellung ist ab sofort auf der Webseite der Initiative Musik online möglich: http://initiative-musik.de/spielstaettenprogrammpreis.html

Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 30. Juni 2015 um 18 Uhr!!!!!!

Für weitere Informationen wenden Sie sich an die Initiative Musik gGmbH
T: +49 (0)30 – 531 475 45 – 1
E-Mail: mail@initiative-musik.de

Die Pressemitteilung der Initiative Musik findet man hier:
http://news.initiative-musik.de/m/6208023/

LiveKomm zieht positive Bilanz aus Frühjahrstagung in Frankfurt

Clubkollektiv Stuttgart tritt der LiveKomm bei
• Musikbiz Summit 2015: LiveKomm fordert Förderung von Clubkonzerten unterhalb der Wirtschaftlichkeitsschwelle

Die Live Musik Kommission, der Verband der Musikspielstätten in Deutschland e.V. (kurz LiveKomm) kann auf ein erfolgreiches und intensives Treffen in Frankfurt zurückblicken. So trafen sich Mitglieder der LiveKomm-Netzwerke am 15. April im Tanzhaus West, um Informationen zu den aktuellen Projekten zu bekommen.

LiveKomm_Frühjahrstagung Frankfurt_15042015Gleich zu Beginn der öffentlichen Vorstandsklausur sorgten die Vertreter des Regionalnetzwerks Clubkollektiv Stuttgart für die die Überraschung. Vorstandsmitglied Manuel Klink und Geschäftsführer Peter James präsentierten dem LiveKomm-Vorstand den ausgefüllten Mitgliedsantrag.

Es freut uns sehr, dass das Clubkollektiv Stuttgart nun auch dem größten Clubverband des uns bekannten Universums beiwohnt…“, scherzte Magnus Hecht, stellvertretender Vorsitzende der LiveKomm. „Mit den 16 neuen Mitgliedern in Stuttgart steigt die Anzahl, der im Verband vertretenen Clubs auf 380 Mitglieder.“

Walter Ercolino (Vorstand, Sprecher Club Kollektiv Stuttgart): „Clubs und Live Spielstätten sind ein unverzichtbarer Faktor im Kulturleben unserer Landeshauptstadt. Wir freuen uns durch die Mitgliedschaft in der Live Komm einen erfahrenen Partner gewonnen zu haben, der uns nachhaltig dabei unterstützen wird, Live Musik Clubs weiter in den Focus der Stuttgarter Kulturlandschaft zu rücken.

Musikbiz Summit 2015_GSR,MM,WW,KS,WS (2)Am 16. April diskutierte Karsten Schölermann zusammen mit Wolfgang Weyand (DOMUS), Wolf-D. Soelpe (Rechtsanwalt), Micki Meuser (Defkom, Deutscher Komponistenverband) und Götz Schneider-Rothaar (IAEL) auf dem Panel des Musikbiz Summit zum Thema „Die angemessene Vergütung im digitalen Zeitalter“. Zusammen versuchte man möglich Lösungsansätze zu formulieren und kam zum Fazit, dass es niemanden helfe, wenn sich Künstler und Clubbetreiber gegenüberstehen. Nur gemeinsam ließen sich Forderungen für angemessene Vergütungen erkämpfen. So würde beispielsweise schon eine Schwellenförderung von gerade mal 100€ bei Clubkonzerten mit weniger als 50 Zuschauern helfen, um die anfallenden Grundkosten (bspw. Kassierer, GEMA, KSK und Catering) zu decken und den Musikern einen fairen Türdeal ermöglichen zu können, so Schölermann.

LiveKomm richtet Frühjahrstagung in Frankfurt aus

In Kooperation mit dem Frankfurter Netzwerk Clubs am Main lädt die Live Musik Kommission, der Verband der Musikspielstätten in Deutschland e.V. (kurz LiveKomm) zu ihrer Frühjahrstagung am 15.April, von 12:00 bis 17:00 Uhr in das Tanzhaus West nach Frankfurt am Main.

In einer öffentlichen Klausurtagung soll den Mitgliedern der LiveKomm aber auch interessierten Besuchern, der aktuelle Stand im Digitalisierungsprogramm vorgestellt werden. Des Weiteren werden Vorträge zu clubrelevanten Themen und Serviceangeboten präsentiert.

Am 16. April ist die LiveKomm Partner des Musikbiz Congress auf der Musikmesse in Frankfurt. Zusammen mit Vertretern europäischer Verbände wird Karsten Schölermann, 1. Vorsitzender der LiveKomm, auf dem Musikbiz Summit 2015 sich mit der Frage beschäftigen, ob es eine Lösung für „Die angemessene Vergütung im digitalen Zeitalter“ gibt. Das Panel wird präsentiert von der International Association of Entertainment Lawyers (IAEL). Für die Musik Lounge Reception erwartet die LiveKomm interessante Gespräche mit Unternehmen, die sich der Clubkultur verbunden fühlen und diese auch unterstützen möchten.

„Der Vorstand freut sich, dass die Frühjahrstagung in diesem Jahr in Frankfurt stattfindet. Der Austausch mit den Mitgliedern aber auch die Veranstaltungen auf der Frankfurter Musikmesse bieten der LiveKomm einen erheblichen Mehrwert. Ein weiteres Highlight wird die Diskussion über die angemessene Vergütung von kreativen Leistungen sein, die dort auf europäischer Ebene besprochen werden soll“, so Karsten Schölermann.

Die Frühjahrstagung ist am 15.04. von 12:00 bis 17:00 Uhr angesetzt und wird im Tanzhaus West, Gutleutstraße 294, stattfinden. Anmeldung ist bis zum 13.04.2015 unter http://tnzhs.de/lnk/X1p4A möglich.

Die Veranstaltungen im Rahmen des Musikbiz Congress finden 14:00 Uhr und 17.00 Uhr in der Musikbiz Lounge, der Messe Frankfurt statt. Das gesamte Programm gibt es hier zum Download: LiveKomm_Frühjahrstagung_Programm 15.&16. April

LiveKomm ab sofort mit exklusivem Ökostrom-Tarif

Die Live Musik Kommission, der Verband der Musikspielstätten in Deutschland e.V. (LiveKomm) und der Düsseldorfer Ökostrom-Anbieter NATURSTROM AG kooperieren. Ein spezieller Tarif soll in den Musikclubs die Energiewende anstoßen.

Hamburg, Düsseldorf – Um die Energiewende auch in den deutschen Musikclubs voranzubringen, haben die LiveKomm und die NATURSTROM AG, einer der führenden unabhängigen Anbieter von umweltfreundlichem Strom, einen gemeinsamen Ökostrom-Clubtarif entwickelt.

LiveKomm-Mitglieder haben ab sofort die Möglichkeit an dem günstigen Tarif zu partizipieren. Sie verbessern dadurch ihre Umweltbilanz, positionieren sich als umweltbewusste und zukunftsorientierte Kulturbetriebe und sparen je nach bisherigem Tarif sogar noch Geld. Zudem bietet der Bezug von naturstrom den Clubs einen erheblichen Imagevorteil und eine sehr positive Akzeptanz bei den Besuchern.

Die Kooperation bietet nicht nur einen weiteren Vorteil für unsere Mitglieder“, kommentiert Karsten Schölermann, 1. Vorsitzender der LiveKomm. „Die Zusammenarbeit ist auch ein politisches Statement, das zeigt, wie wichtig uns nachhaltige Clubkultur ist. Der Wechsel zum Ökostrompionier NATURSTROM ist ein wirkungsvoller persönlicher Beitrag zum Schutz von Umwelt, Klima und Ressourcen.

Ökostrom mit Qualitätssiegel ist in vielen Städten längst günstiger als der Standardtarif des örtlichen Versorgers – auch im Gewerbebereich. Nicht zuletzt fördern Ökostromtarife, die den Stromverbrauch an verbindliche Investitionen in neue Öko-Kraftwerke verbinden, ganz konkret die Energiewende.

Einige Veranstalter hätten den Umstieg auf Ökostrom bereits vollzogen, berichtet NATURSTROM-Vorstand Oliver Hummel: „Immer wieder entscheiden sich Clubs für einen Wechsel zu sauberem Strom. In der Branche wächst seit einigen Jahren das Bewusstsein für Themen wie Ökostrom und Energiesparen. Eine tolle Entwicklung findet da statt, die aber noch längst nicht am Ziel ist. Die Zusammenarbeit mit der LiveKomm wird dem hoffentlich einen zusätzlichen Schub geben.

In der Musikbranche setzen bereits mehrere namhafte Clubs auf naturstrom, so beispielsweise das Knust in Hamburg sowie die über die Berliner Grenzen hinaus bekannten Columbiahalle und Postbahnhof oder auch der Club Bahnhof Ehrenfeld in Köln.

Pressemitteilung_LiveKomm ab sofort mit exklusivem Ökostrom-Tarif

Statement der LiveKomm zur Kritik am Programm „Digitalisierung von Live-Musik-Clubs“ durch den Bund der Steuerzahler

Nachdem am der Bund der Steuerzahler, das Programm zur Digitalisierung von Live-Musik-Clubs in seiner aktuellen Broschüre „Aktion Frühjahrsputz 2015 – Ein Ratgeber zum Sparen“ als „unnötige Ausgabe des Bundes“ kritisiert, spricht sich die Live Musik Kommission, der Verband der Musikspielstätten in Deutschland e.V. (kurz LiveKomm) nachgiebig für das Förderprogramm aus.

Das von der LiveKomm konzipierte Förderprogramm, welches 1,5 Millionen Euro für die Umrüstung auf digitale Aufführungstechnik in Live-Musik-Clubs vorsieht, ist nach dem Spielstättenprogrammpreis, den es seit 2013 gibt, ein zweites kleines Pflänzchen auf dem Weg der Kulturförderung in der so genannten Popkultur. Im Vergleich zur Hochkultur, worunter Opernhäuser, Theater etc. zählen, liegt der prozentuale Förderungsanteil deutlich unter 1%, beziehungsweise tendiert gegen null.

Olaf Möller, politischer Sprecher der LiveKomm im Interview mit dem Nachrichtensender N24 : „Jeder will die Livekultur erhalten, verkennt aber deren oftmals katastrophalen finanziellen Lagen, da in kleineren bis mittelgroßen Clubs Konzerte von unbekannteren Künstlern oft nur eine Hand voll Gäste mit sich bringen. Clubs sind leidenschaftliche Brutstätten der erfolgreichen Künstler von morgen, der Weltstars von übermorgen.“

„Wir verstehen die Veröffentlichungen des „Bund der Steuerzahler“ eigentlich als „Aufdecken“ von intransparenten „Verschwendungen“ und unsinniger Staatsausgaben.“ so Karsten Schölermann, 1. Vorsitzender der LiveKomm. „Das Verfahren zum Förderprogramm ist weder intransparent, noch ist das Programm eine Verschwendung von Steuermitteln. Sobald das Konzept umgesetzt ist, hilft es nachhaltig die Auftrittsmöglichkeiten von Künstlern in ganz Deutschland zu verbessern, und sorgt darüber hinaus für Chancengleichheit mit subventionierten Kulturbetrieben, die sich in den vergangenen Jahren sämtlich auf digitale Aufführungstechnik des 21. Jahrhundert umrüsten konnten. Das Programm noch vor dessen Umsetzung als unnötige Ausgabe zu kritisieren, überrascht uns sehr.“

Die Vermessung der Musikwirtschaft

Verbände planen Studie zur transparenten Erfassung des Gesamtmarkts

Hamburg, 11. März 2015 – Die Verbände der Musikwirtschaft haben sich erstmals in einer Kooperation zusammengeschlossen, um alle marktrelevanten Daten der unterschiedlichen Musikwirtschaftsbereiche zu ermitteln. Dafür soll eine Studie durchgeführt werden, die fundierte Zahlen dieses Gesamtmarktes erhebt. Im Fokus der Untersuchung steht die Ermittlung von Umsatz, Wertschöpfung und Beschäftigten aller Teilbranchen der Musikwirtschaft. Die Studie soll beim kommenden Musikdialog am 23. September 2015 in Hamburg präsentiert und veröffentlicht werden.

Hintergrund ist, dass die tatsächliche marktwirtschaftliche Größe der Musikwirtschaft sowie die aktuelle Lage einzelner Teilmärkte derzeit nicht vollständig erfasst sind. Eine Untersuchung, die die gesamte Musikwirtschaft, ihre Wertschöpfung und die Auswirkungen auch auf nachgelagerte Bereiche erfasst, liegt bislang nicht vor. Die verfügbaren Daten des Bundesamtes für Statistik sind in Teilen unvollständig und lassen dadurch nicht immer Rückschlüsse auf die volkswirtschaftlichen Kennzahlen innerhalb der verschiedenen Teilbereiche zu. Diese Lücke soll durch die Studie geschlossen werden.

Das Institut für Kommunikationswissenschaft der Friedrich-Schiller-Universität Jena (IfKWJ) wird die entsprechende Studie durchführen. Die Verbände zählen insgesamt 30 Markt- bzw. Teilsegmente zur Musikwirtschaft. Im Wege einer Online-Befragung soll durch das Institut die Wertschöpfung der vielen Teilmärkte, die Anzahl der von ihnen geschaffenen Arbeits- und Ausbildungsplätze und die Bedeutung des Wirtschaftszweiges als Standortfaktor ermittelt werden. Zudem wird der Stellenwert von Musikproduktionen und Konzerten für Wirtschaftszweige außerhalb der Musikwirtschaft wie etwa für Rundfunkveranstalter, Hersteller von Unterhaltungselektronik und die Tourismusbranche untersucht. Neben der breit angelegten Online-Befragung von Unternehmen werden vorhandene Daten z.B. vom Statistischen Bundesamt, der Künstlersozialkasse, den Geschäftsberichten der Verwertungsgesellschaften und den Verbandsstatistiken neu aufbereitet.

Die Idee zur Durchführung einer solchen Studie entstand im Rahmen des Musikdialogs, den der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg jedes Jahr veranstaltet. Die Studie wird gefördert durch die Freie und Hansestadt Hamburg und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Träger des Projekts sind der Bundesverband Musikindustrie e. V. (BVMI), der Bundesverband der Veranstaltungswirtschaft e. V. (bdv), der Deutsche Musikverleger-Verband e. V. (DMV), die Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten mbH (GVL), die LiveMusikKommission e. V., die Society Of Music Merchants e. V. (SOMM), der Verband der Deutschen Konzertdirektionen e. V. (VDKD) und der Verband unabhängiger Musikunternehmen e. V. (VUT).

Vorgehensweise bei „Nachberechnung wegen nicht eingereichter Musikfolgen für 2013“

Werte Mitglieder,

es folgt die erste Reaktion auf die Bemühungen der LiveKomm, die Vorgehensweise der „Nachberechnung wegen nicht eingereichter Musikfolgen für 2013“ in Frage zu stellen und rechtlich anzufechten. In einem heute erhaltenen Schreiben erklärt die GEMA sich bereit, „… die Frist für die Einreichung der Musikfolgen zu Veranstaltungen des Jahres 2013 bis zum 31.12.2014 (Posteingang bei der GEMA) zu verlängern. Sofern die Musikfolgen von betroffenen Kunden bis zu diesem Datum nachgereicht werden, wird die GEMA die Berechnung für 2013 zurücknehmen.“

GEMA Fristverlängerung

Wir möchten Euch daher bitten, dem nachzugehen und die Musikfolgen noch einzureichen. Nichtsdestotrotz bleiben wir bei der Aufforderung, sich der Sammelklage anzuschließen. Für den Fall, dass dieser Rechtsstreit positiv für die GEMA ausfällt, erhalten wir/Ihr jedoch die Möglichkeit, die Folgekosten zu minimieren.

Vielen Dank,
der Vorstand der LiveKomm

„Nachberechnung aufgrund fehlende Musikfolgen für Veranstaltungen mit Live-Musik“

Liebe Mitglieder,

in den letzten Tage häufen sich die Meldungen über die Briefe beziehungsweise die GEMA-Rechnungen mit dem Betreff „Nachberechnung aufgrund fehlende Musikfolgen für Veranstaltungen mit Live-Musik“. Es wird gedroht, sollte man nicht wie im UrhWG §13 b vereinbart, die Musikfolge für die Veranstaltungen einreichen, den 20% Gesamtvertragsnachlass auf 10% reduzieren. Des Weiteren fallen zusätzliche „Kontrollkostenzuschläge“ an. Nicht nur die Mitglieder, auch die LiveKomm hat die Aufforderung erhalten, unsere Mitgliedern doch darauf hinzuweisen, die Musikfolgen einzureichen. Dies betrifft zudem den BdV (Bundesverband der Veranstaltungswirtschaft).

Wir haben uns daher mit deren Justiziar Johannes Ulbricht in Verbindung gesetzt, der zudem für die Kanzlei Michow & Partner aktiv ist. Deren Aussage: laut der Entscheidung des letzten Schiedgerichtsverfahrens ist dieses Verfahren seitens der GEMA nicht rechtens.

Zusammen haben wir uns auf folgendes Verfahren für LiveKomm-Mitglieder geeinigt:

1. Einscannen der Rechnung (inkl. Briefumschlag (mit Poststempel) & Aufbewahrung

2. Umgehende Übermittlung der Rechnung an die LiveKomm per Mail

3. Die Kanzlei Michow und Partner werden dann für Euch den Widerspruch einreichen. Parallel werden alle Fälle gesammelt, und für eine etwaige Sammelklage vorbereitet.

Derzeit legen die Clubverbände Geld zusammen, um den LiveKomm Mitgliedern diesen Service kostenfrei zu ermöglichen.

Das Hamburger Knust war so nett und hat uns deren Rechnung zur Verfügung gestellt um zu veranschaulichen, welche Dimensionen dies haben kann:

Rechnung KnustWie zu ersehen ist, können die Beträge durchaus auch größere Ausmaße annehmen, denn mit weiteren Nachforderungen für den Zeitraum ab Juli 2013 ist zu rechnen.

Je mehr Mitglieder sich an dieser Klage beteiligen, desto höher werden unsere Chancen, diesen Forderungen der GEMA zu begegnen. Zur Wahrung der Widerspruchsfristen, empfehlen wir Euch um schnelle Rückmeldungen.

 

 

Für eine Empfehlung zur zukünftigen Handhabung bei der Einreichung von Musikfolgen werden wir Euch zeitnah informieren. Auf alle Fälle ist es von Vorteil, ab sofort mit der Sammlung von Musikfolgen zu beginnen.

Der geschäftsführende Vorstand der LiveKomm

GEMA entwickelt mit Hilfe der LiveKomm Diskotheken-Monitoring weiter: YACAST wird neuer Dienstleister

Seit der Gründung der gemeinsamen Arbeitsgruppe analysierten GEMA und LiveKomm den Stand technischer Monitoring-Systeme, um einen Partner für die Untersuchung des Musikprogramms in Diskotheken zu finden. Das französische Unternehmen Yacast wird nun ab 2015 das Diskotheken-Monitoring durchführen. Am 26.11. veröffentlichte die GEMA hierzu eine Pressemitteilung:

In Kooperation mit der LiveKomm, dem Verband der Musikspielstätten in Deutschland e.V., hat die GEMA Anfang des Jahres das bestehende Club- und Diskotheken-Monitoring analysiert und den Einsatz aktueller technischer Monitoringsysteme geprüft. Ab 1. Januar 2015 übernimmt der Monitoringspezialist YACAST das Monitoring im Club- und Diskothekenbereich und ermöglicht der GEMA eine noch genauere und gerechtere Verteilung der Einnahmen aus der Musiknutzung.

Wirtschaftliche und technische Aspekte begründeten die Entscheidung der GEMA, das Diskotheken-Monitoring zum 1. Januar 2015 an den Monitoring-Anbieter YACAST zu vergeben. Die Firma YACAST ist eine französische Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft, die auf die Untersuchung von Musikprogrammen in Medien (Radio, TV, Web, Diskotheken) spezialisiert ist. Seit mehr als 10 Jahren untersucht YACAST bereits für die französische Verwertungsgesellschaft SACEM das Musikprogramm in Frankreichs Clubs und Diskotheken, seit rund vier Jahren auch für die Schweizer Kollegen der SUISA. Durch diese langjährige Erfahrung konnte YACAST sich als Marktführer etablieren und die Experten der GEMA sowie die Verantwortlichen der LiveKomm überzeugen.

Dr. Jürgen Brandhorst, zuständiger Direktor für die Verteilung der Aufführungs- und Senderechte bei der GEMA, freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Dienstleister: „Mit YACAST konnte die GEMA einen äußerst kompetenten und leistungsstarken Anbieter im Diskotheken-Monitoring gewinnen.“

Auch Olaf Möller, Politischer Sprecher im Vorstand der Live Musik Kommission e.V. (LiveKomm), begrüßt den Anbieterwechsel: „Die LiveKomm freut sich über den Entschluss der GEMA, beim Diskotheken-Monitoring mit YACAST zusammenzuarbeiten. YACAST hat sich in der gemeinsamen Arbeitsgruppe als schlagkräftiger und transparenter Anbieter herausgestellt.“

Hier der Link direkt zur PM: https://www.gema.de/presse/pressemitteilungen/presse-details/article/gema-entwickelt-diskotheken-monitoring-weiter-yacast-wird-neuer-dienstleister.html

Und ein Link zum Artikel des Musikmarkt: http://www.musikmarkt.de/Aktuell/News/Yacast-GEMA-LiveKomm-geben-Partner-fuer-Diskotheken-Monitoring-bekannt?utm_source=nwl&utm_medium=knp

Backstage PRO ist offizieller Partner der LiveKomm

Die Live Musik Kommission, Verband der Musikspielstätten in Deutschland e.V., kooperiert mit Backstage PRO, dem Profinetzwerk der Musikszene.

Der Bundesverband für Musikspielstätten in Deutschland, LiveKomm und Deutschlands größtes Booking- und Promotionnetzwerk für Musikschaffende arbeiten fortan zusammen. Beide Netzwerke wollen durch die Kooperation einen größeren Austausch zwischen Musikern, Veranstaltern und Clubbetreibern ermöglichen.

Backstage PRO steuert seine Kompetenz in der Kontaktanbahnung zwischen Künstlern und Verwertern bei. Das Netzwerk möchte durch die Kooperation weiter wachsen und sich auch um Musikrichtungen wie Jazz und Electro erweitern.

Für die LiveKomm bietet die Plattform einen starken Kanal in die örtlichen Szenen und damit einen kommunikativen Mehrwert durch die Möglichkeit der Mitgliederansprache. Die Vernetzungs- und Kommunikations-möglichkeiten über Backstage Pro vereinfachen u. a. den Austausch und Kontakt zwischen Club-Betreibern, Bookern und Bands.

Die LiveKomm ist bereits unter http://www.backstagepro.de/livekomm zu finden und bietet eine Übersicht aller eingetragenen Mitgliedsclubs und -festivals an. Beide Partner planen darüber hinaus gemeinsame Projekte wie statistische Online-Erhebungen und Messeauftritte.

Das Netzwerk Backstage PRO führt mehr als 40.000 Profile von Musikern und Akteuren aus der Musikbranche. Allein in den letzten zwei Jahren wurden 4000 Gigs vermittelt. Das Vernetzungstool, das diese Dienste allen Nutzern kostenlos anbietet, ist für die Branche in Deutschland somit einzigartig.

Der stellvertretender Vorstandsvorsitzender der LiveKomm, Magnus Hecht: „Die Zusammenarbeit bietet unseren Mitgliedern einen erheblichen Mehrwert. Als Netzwerk der Netzwerke für die Musikspielstätten in Deutschland wird die LiveKomm durch diese Kooperation weiter wachsen.“

Der Geschäftsführer der Leitmotiv Online Medien GmbH & Co KG, Dirk Brünner, ergänzt: „Mit Backstage PRO verfolgen wir nicht zuletzt das Ziel, Veranstalter mit Live-Acts auf einer Plattform zu vernetzen und die Kommunikation zu vereinfachen. Die Kooperation mit einem Multiplikator wie der LiveKomm wird sicher dazu beitragen, dass sich alle Beteiligten ein erhebliches Stück näher kommen.