Forum Veranstaltungswirtschaft fordert Verlängerung des Kurzarbeitergeldes

Hamburg, 12. Januar 2022

Die im vergangenen November von der Bundesregierung beschlossene Verlängerung des Kurzarbeitergeldes bis lediglich 31. März 2022 sowie die angekündigte Erstattung von lediglich 50% der Sozialbeiträge wird in der Veranstaltungsbranche zu einer weiteren Entlassungswelle von Arbeitnehmern und einer weiteren Abwanderung von Fachkräften führen. Das teilt heute das Forum Veranstaltungswirtschaft, die Allianz der sechs maßgeblichen Wirtschaftsverbände der Branche, mit. „Unsere Branche ist wirtschaftlich am härtesten von den Eindämmungsmaßnahmen betroffen“, sagt Marcus Pohl, erster Vorsitzender der Interessengemeinschaft der selbständigen DienstleisterInnen in der Veranstaltungswirtschaft (isdv).

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Veranstaltungswirtschaft ohne Perspektive: ifo Geschäftsklimaindex: Wirtschaftszweig am härtesten von der Corona-Krise betroffen


Hamburg, 16. Dezember 2021 Die Veranstaltungswirtschaft ist der von den COVID19Infektionsschutzmaßnahmen am härtesten getroffene Wirtschaftszweig Deutschlands. Wie das ifo Institut für Wirtschaftsforschung in einer Pressemeldung vom 6. Dezember 2021 bekanntgab, ist der Geschäftsklimaindex der Branche von minus 2,2 Punkten im Oktober 2021 auf minus 26 Punkte im November gesunken. In dem NovemberBericht des Instituts schreibt dessen stellvertretender Leiter, Dr. Klaus Wohlrabe, zum Geschäftsklima in der Veranstaltungswirtschaft: „Bis Oktober gab es noch
Hoffnung auf Besserung. Diese ist im November verschwunden.”

Mit einem Umsatz von etwa 81 Milliarden Euro und etwa 1,13 Millionen Erwerbstätigen ist die Veranstaltungswirtschaft die sechsgrößte Wirtschaftsbranche in Deutschland. Sie umfasst neben dem öffentlichkeitswirksamen Kulturveranstaltungsbereich auch die Veranstaltungsunternehmen der Messe, Kongress und Tagungswirtschaft, die Betreiber von Veranstaltungshäusern und Musikclubs, Agenturen und Künstlervermittler bis hin zum Schaustellergewerbe sowie rund 243.000 vor allem im Dienstleistungsbereich tätige SoloSelbständige. „Veranstaltungswirtschaft ohne Perspektive: ifo Geschäftsklimaindex: Wirtschaftszweig am härtesten von der Corona-Krise betroffen“ weiterlesen

„Jeden Winter zu?“ – zur aktuellen Lage von Musikclubs und Festivals

Hamburg, den 29.11.2021

Die Reise der Kultur durch die Pandemie war schon schwierig, für Livemusik und die Clubkultur ist sie ein Horrortrip. Und ein Ende nicht in Sicht. Die Lage zur Zeit? Nichts ist gut und wir alle wissen oder ahnen es. Symptomatisch steht hierfür die vermasselte Impfkampagne. Spürbare Folgen davon sind die echten und Pseudo-Lockdowns. Neben der wirtschaftlichen Belastung des Hin- und Her bei Schließungen und Wiedereröffnungen verstreut sich nun erneut das Personal. Viele Punkte wären zu nennen, aber alle führen zur Zusammenfassung: die Lage ist düster, und die Perspektive ist es auch.

Die Club- und Festivallandschaft ist solidarisch den Weg von Schließungen, strengen Kontrollen an der Tür, 2G oder 3G-Regelungen mit oder ohne plus und vielem mehr mitgegangen. Die Hilfen kommen an, auch wenn es noch immer schmerzende Lücken gibt (Soloselbstständige mit Lebenshaltungskosten und Mini-Jobber*innen steht erneut vor dem Nichts). Aber die Resilienz schmilzt dahin. Vor allem weil es scheinbar nicht einmal nach der Impfung eine wirkliche Perspektive gibt.

Nach bald zwei Jahren bewegen wir uns noch immer im Nebel.
Nach fast zwei Jahren stehen wir vor denselben Fragen:

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Koalitionsvertrag findet bei der Veranstaltungs- und Messewirtschaft geteiltes Echo

Fällt die Veranstaltungswirtschaft durch das Netz?

Am härtesten von der Pandemie betroffener Wirtschaftszweig wird im Koalitionsvertrag nicht erwähnt

 

Am 24. November haben die zukünftigen Regierungsparteien ihren Koalitionsvertrag veröffentlicht. In der Veranstaltungswirtschaft fand er ein geteiltes Echo.

Zufrieden sind lediglich die Kulturveranstalter, die davon profitieren werden, dass die Kultur und Kreativwirtschaft einen eigenen Ansprechpartner in der Regierung erhalten soll. Auch die Neustart Kultur-Programme sollen fortgeführt werden, Musikclubs sollen als Kulturorte behandelt werden und die internationale Kulturpolitik gestärkt werden soll.

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Forum Veranstaltungswirtschaft warnt vor Gefährdung von Existenzen

Hamburg, 16. November 2021 – Für niemanden kann die aktuelle Entwicklung der Corona-Pandemie überraschend sein. Die Ärzteschaft warnt davor seit Wochen. Die Unternehmen der
Veranstaltungswirtschaft stehen damit vor demselben Dilemma wie vor 12 Monaten. Dabei wird ein erneuter Lockdown von allen Politikern als unnötig und vermeidbar betrachtet. Stattdessen sind die meisten Präventivmaßnahmen wie zum Beispiel etwa kostenlose Tests sowie Impfkampagnen und nachdrücklichere Aufklärung von Impfverweigerern eingestellt worden. Einzig bei Veranstaltungen scheint man sich schnell einig zu sein. Wieder sollen pauschal alle Veranstaltungen untersagt oder nur mit Kapazitätsbegrenzungen stattfinden, beklagen die Vertreter der sechs maßgeblichen Verbände des Wirtschaftsbereichs, die sich im Forum Veranstaltungswirtschaft zusammengeschlossen haben.

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Musikwirtschaft und Politik lichten gemeinsamen Anker

Nach Bundestags- und Berlin-Wahl lud das Forum Musikwirtschaft am gestrigen Abend die Vorstandsmitglieder ihrer Verbände und Vertreter der Politik zu einem Get-Together auf das emissionsfreie Solarboot SunCat in Berlin. Das Get-Together diente der Vorbereitung eines Schulterschlusses aller Branchen des Wirtschaftsbereichs und bot darüber hinaus Impulse aus der Politik. Im Vorfeld der diesjährigen Most Wanted: Music-Konferenz nutzte das Forum Musikwirtschaft die Gelegenheit, seine Gäste über seine Arbeit zu informieren und ihnen Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch sowie mit Politikern des BKM, BMF und BMWi zu geben.
Mehr in unserer Pressemeldung: https://bit.ly/3vMRzwH
Ist möglicherweise ein Bild von 12 Personen und Personen, die stehen
Gruppenfoto v.l.n.r.: Daniel Knöll (SOMM), Patrick Oginski (IMUC), Wolfgang Schmidt (Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen), Jörg Heidemann (VUT), Dr. Florian Drücke (BVMI), Birgit Böcher (DMV), Prof. Jens Michow (BDKV), Dr. Günter Winands (Amtsleiter der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien), Sigrid Herrenbrück (BVMI), Karsten Schölermann (LIVEKOMM), Dr. Sandra Wirth (VUT), Frank Fischer (Leiter Referat VIA6 Kultur- und Kreativwirtschaft im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie).
Foto: Christoph Mangler

NEUSTART KULTUR: PROGRAMM ZUM ERHALT UND ZUR STÄRKUNG DER MUSIKCLUBS WIRD FORTGESETZT

(Pressemitteilung der Initiative Musik)

  • Musikclubs können für 2022 in drei Kategorien bis zu 125.000 Euro erhalten
  • 17 Millionen Euro für die Fortsetzung des Programms zum „Erhalt und Stärkung der Musikinfrastruktur in Deutschland (Musikclubs)“
  • Antragsberatung und digitale Workshops starten am 18. Oktober 2021
    Montag (18.10.) Zoom-Meeting beitreten
    https://us06web.zoom.us/j/88098807427
    Dienstag (19.10.) Zoom-Meeting beitreten
    https://us06web.zoom.us/j/83274379013
  • Antragsverfahren startet am 20. Oktober 2021, 10:00 Uhr

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So bunt war’s beim Helga! Festival Award 2021

Im Rahmen des Reeperbahn Festivals fand am Donnerstagabend, den 23. September 2021, die Verleihung des achten Helga! Festival Awards im Imperial Theater statt. In fünf Kategorien wurden Festivals für ihre herausragenden Leistungen in 2020/2021 ausgezeichnet. Die diesjährigen Gewinner*innen des Helga! Festival Awards heißen:

  • WATT EN SCHLICK FEST – Bestes Festival (Public Choice)
  • Deichbrand Festival – Digitalstes Festivalfeeling (Jury-Entscheid)
  • SNNTG Festival – Produktivste Pause (Jury-Entscheid)
  • lunatic Festival – Flexibelstes Um-die-Ecke-Denken (Jury-Entscheid)
  • Rembert Stiewe, Markus Blanke, Franziska Pollin und das Forum Veranstaltungswirtschaft – Meiste Festivalpersönlichkeit (Gremium)

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Wahlprüfsteine der LiveKomm

Für diejenigen unter Euch, die noch unentschlossen sind, hier der Versuch einer Einordnung der Antworten der Parteien auf die Wahlprüfsteine der LiveKomm.
 
Alle vollständigen Fragen und Antworten findet ihr auf: www.livemusikkommission.de/livekomm/was-wir-wollen/

LiveKomm @ Reeperbahn Festival 2021

Das Programm steht, wenn auch etwas weniger als in den Vorjahren. Dennoch freuen wir uns Euch vom 22.-24.9. in Hamburg zum Reeperbahn Festival begrüßen zu dürfen.
Das RBF wird in 3G abgehalten und dem schließen wir uns an. D.h. ihr müsst Euch innerhalb unserer Konferenzräume an die AHA Regeln halten und euch vor Ort registrieren.

Der Zugang zum LiveKomm House ist nur über das Konferenzticket möglich.

Unser Programm im LiveKomm House (am 23.9.2021, La Yumba):
11 Uhr – Meet the LiveKomm
Lange Zeit konnten wir uns nur digital vernetzen, nun ganz real: Der Regeneration-Coffee gepaart mit Infos aus dem Verband. Die LiveKomm lädt Ihre Mitglieder und Interessierte Clubbetreiber:innen und Veranstalter:innen zum Branchen-Talk im LiveKomm House

12:30 Uhr – NFC, QR, RFID – ich mach das mit Zetteln – bin ich jetzt oldschool oder hintendran?
Digitalisierung in der Club- und Festivalbranche; Vortrag mit Erfahrungsaustausch ca. 1,5h

13:30– Die Szene in Zahlen: u.a. Präsentation der Clubstudie
via @Initiative Musik

Von uns gehostete Veranstaltungen:
23.9.
13:40 Uhr – Mutierte Festivals, Schmidt Theater
17:00 Uhr – HELGA AWARD, Imperial Theater
18:30 – Lesung Potzblitz 31 + 1 Erleuchtende Liebeserklärungen an meinen Liveclub, St. Pauli Kirche

Weitere Empfehlungen:

Mittwoch, 22.9.
18:30 Uhr – VPBY Network Brunch, Spielbude XL
Donnerstag, 23.9.
10:50 Uhr – Club Culture Reboot, Schmidtchen
12:40 Uhr – STAY ALIVE, Schmidt Theater
16:10 Uhr – Festival Season, Schmidt
17:40 Uhr – Alles von der Kunstfreiheit gedeckt?, EAST Conference Stage

Freitag, 24.9.
11:10 Uhr – Parliament Of Pop, Schmidt Theater
15:40 Uhr – Agency-Festivals – Booster für Musikstädte