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GEMA – Einigung im Schiedsgerichtsverfahren mit den Veranstalterverbänden

Bereits Ende 2014 hatte die GEMA einen neuen Konzerttarif (Tarif U-K) veröffentlicht, der eine stufenweise Erhöhung auf bis zu 10% der Bruttotürumsätze vorsah. Aufgrund der Interimsvereinbarung der Konzertverbände betrug dieser für 2016 5% (statt 6%). Diese mit der GEMA getroffene Interimsvereinbarung, wonach der bisherige Gesamtvertrag mit Blick auf das Schiedsgerichtsverfahren nur noch bis zum Ende dieses Jahres weiter Geltung behält, wurde seitens bdv und VDKD für 2017 nicht verlängert.

In Absprache mit dem BDV, verteidigte der Verband in den Verhandlungen mit der GEMA die definierte Clubkapazitätsgrenze von 2.000 Personen.

Der Urteilsspruch der Schiedsstelle ist bereits im Frühjahr 2017 gefallen, allerdings wurde der GEMA die Möglichkeit gegeben, dazu Stellung zu nehmen. Am 18.09. erreichte uns via eines Rundbriefs des Bundesverbands der Veranstaltungswirtschaft (BDV) die Information, dass der BDV den neuen n Gesamtrahmenvertrag mit der GEMA für 2018 unterschrieben habe.

Diese sieht wie folgt aus (Quelle Rundbrief des BDV vom 18.09.2017):

Tarifsatz U-K

Die Tarifsätze staffeln sich nach wie vor an den Besucherzahlen und betragen zukünftig:
bis zu 2.000 Personen 5,75 % des Netto-Umsatzes
bis zu 15.000 Personen 7,60 % des Netto-Umsatzes
über 15.000 Personen 8,00 % des Netto-Umsatzes
Erfreulich ist festzuhalten, dass es dem BDV und dem VDKD gelungen ist, die Tarifeingangsstufe mit 2.000 Besuchern beizubehalten.Berechnungsgrundlage ist ab 2018 der Netto- Veranstaltungsumsatz abzgl. Vorverkaufs- und Systemgebühren. Die Umsatzsteuer zählt somit nicht mehr zur Bemessungsgrundlage der GEMA.

Nachwuchstarif
4,5% des Netto-Umsatzes
max. Eintrittsgeld: 20€
max. 300 Besucher
Durchschnittsalter der Mitglieder geringer als 27 Jahren
50% Repertoire der Band
Umsätze aus Zusatzleistungen

Weitere Abzüge, wie die im Kartenpreis enthaltenenen Leistungen (z. B. Campinganteile bei Festivalveranstaltungen) sind ausgeschlossen. Die Netto-Umsätze aus den Zusatzleistungen (wie z. B. Campingkarten) sind, soweit diese nur in Verbindung mit einem gekauften Ticket Gültigkeit erlangen, den Umsätzen aus dem Kartenverkauf hinzuzurechnen, sofern Leistungen wie Camping, Parkplatz, T-Shirts etc. auch unabhängig von den Eintrittskarten erworben werden können, zählen sie nicht zur Berechnungsgrundlage.
Geldwerte Vorteile

Mit der Veranstaltung erzielte geldwerte Vorteile werden weiterhin mit einem prozentualen Aufschlag vergütet. Dieser wird jedoch nicht mehr dem Tarif, sondern mit 7,0 % der Berechnungsgrundlage hinzugerechnet. Medienkooperationen oder Sachzuwendungen zählen dann nicht zu den geldwerten Vorteilen, wenn weder unmittelbar noch mittelbar Geld durch Dritte an den Veranstalter fließt. Den Verbänden ist es gelungen, abweichend vom Vorschlag der Schiedsstelle noch eine erhebliche Verbesserung zu erreichen. Die Schiedsstelle schlug vor, geldwerte Vorteile und damit auch Medienkooperationen uneingeschränkt als Teil der Berechnungsgrundlage zu behandeln.

Jahrespauschalvertragsrabatte

Bei Abschluss eines Jahrespauschalvertrages wird auf die Vergütungssätze ein Vertragsnachlass wie folgt eingeräumt:

bis 10 Veranstaltungen: Kein Nachlass
bis 30 Veranstaltungen: 10,0 % Nachlass, gerechnet ab der 11. Veranstaltung
ab der 31. Veranstaltung: 14,5 % Nachlass, gerechnet ab der 31. Veranstaltung

Die bisher geltende Rückwirkung der Rabatte bereits ab der ersten Veranstaltung war seitens der Verbände leider nicht mehr durchsetzbar.

Prüfrecht der GEMANeu ist auch das Prüfrecht der GEMA, auf deren Festschreibung sie bestanden hat. So kann sie auf einen von ihr bestimmten unabhängigen, vereidigten und zur Berufsverschwiegenheit verpflichteten Wirtschaftsprüfer bestehen. Dieser hat jährlich Einsicht in sämtliche, gemäß Tarif für die Berechnung der Lizenzvergütung relevanten Unterlagen, insoweit diese gewährt werden.
Sobald uns nähere Informationen bzw. die Tarif-Unterlagen vorliegen, bekommt ihr die Infos über den Infobrief.

PRESSEMITTEILUNG bdv & VDKD

Vergütungssätze U-K 2018-2

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Politik & Clubkultur – das Programm der LiveKomm auf dem Reeperbahn Festival steht

  • Podiumsdiskussion mit Anja Hajduk (MdB, Bündnis 90/die Grünen), Johannes Kahrs (MdB, SPD) und Rüdiger Kruse (MdB, CDU) am 22. September angesetzt
  • „Politbarometer für Festivals“- Panel diskutiert Fördermodell für Veranstalter aus Frankreich
  • zusätzliches Workshopangebot auf der LiveKomm Herbstagung

Das Programm für die Herbsttagung der Live Musik Kommission, dem Verband der Musikspielstätten in Deutschland e.V., ist komplett. In Anbetracht der bevorstehenden Bundestagswahl am 24. September, werden vor allem die Podiumsdiskussionen im Rahmen der Reeperbahn Festival Konferenz politisch ausgerichtet sein. Des Weiteren erhalten Interessierte bei den kostenfreien Mitgliederveranstaltungen die Möglichkeit, sich inhaltlich zu Themen wie der Digitalisierung der Branche aber auch im Bereich Gesundheitsprävention informieren zu lassen.

Forderungen seitens Festivals und Clubs an die Politik

Die Podiumsdiskussionen „Politbarometer für Festivals“ und „Live, Lärm & Luxus, der Wahl-O-Mat für Musikklubs“ komplettieren die LiveKomm Kampagne „#Clubkultur ist Lebensqualität“. Zwei Tage vor der Bundestagswahl möchte die LiveKomm noch einmal die Chance auf dem Reeperbahn Festival nutzen, um die Branche, aber auch das Festival- und Clubpublikum, über die Forderungen des Bundesverbandes zu informieren. Grundlage hierfür bilden die Wahlprüfsteine der LiveKomm sowie die Antworten der Parteien, welche verständlich aufbereitet in Form eines Infoflyers seit Mitte August in Mitgliedsclubs der LiveKomm ausliegen.

Beide Diskussionsrunden werden von der LiveKomm präsentiert und wie folgt angekündigt:

Politbarometer für Festivals – Der Markt für Festivals ist nicht einfacher, dafür aber anspruchsvoller geworden.
Fr, 22.09.2017, 15:30-16:30h im Schmidtchen, Spielbudenplatz 21-22

Die Gemengelage an Herausforderungen für Festivals hat sich verschärft. Von der Wettbewerbssituation bis hin zu gestiegenen Sicherheitsauflagen, nahezu kein Teilaspekt, der für das Gelingen von Freiluftveranstaltungen relevant ist, bleibt davon ausgenommen. Zweifelsohne gibt es immer noch beeindruckende Erfolgsgeschichten, dennoch offenbart sich in der Gesamtbetrachtung des hiesigen Festivalmarktes, dass es insgesamt schwieriger geworden ist. Mal abgesehen von deutlich kostentreibenden Mehraufwendungen für Gagen, Sicherheitsmaßnahmen, Versicherungen oder gar Flurschäden stehen Festivals die mit freiwilligen Helfern, arbeiten sogar neuerdings im öfter in Verdacht sie beschäftigen „Fake-Volunteers“. Während aber für Veranstalter die Belastungen keineswegs geringer werden, wäre es vielleicht an der Zeit, bei Gesetzgeber und Behörden für mehr Verständnis zu werben. So gewährt z.B. die französische Regierung seit Anfang 2016 Veranstaltern steuerliche Vorteile in Höhe von bis zu 750.000 Euro im Jahr. Ein mehr als interessanter Ansatz, der unabhängig vom Ausgang der anstehenden Bundestagswahl angesichts der veränderten Marktlage für Festivals auch in Deutschland in Betracht gezogen werden sollte.

  • Emma Greco, Booking Agent, Leperiscope, Frankreich
  • Christian Kuntze, Partner, Dr. Kuntze Mayer & Beyer, Deutschland
  • Stefan Lehmkuhl, Booking Agent, Goodlive , Deutschland
  • Stefan Reichmann, Managing Director, Haldern Pop, Deutschland
  • Jonas Seetge, Chairman, Festival Kombinat, Deutschland

Live, Lärm & Luxus Wahl-O-Mat für Musikklubs – Wie rosig wird die Zukunft?
Fr, 22.09.2017, 17:00 – 18:00 im Arcotel Onyx, Reeperbahn 1

Anfang des Jahres versandte die LiveKomm, der Bundesverband der Musikspielstätten in Deutschland seine Wahlprüfsteine an die im deutschen Parlament vertretenen Parteien. Dieser Forderungskatalog umfasste vier wichtige Bereiche, welche die Unterstützung und Wertschätzung der Branche gewährleisten würde:

Neben der Forderung nach einem besseren Kulturraumschutz für Clubs und Festivals, dem Wunsch, die Abgaben für Kulturbetriebe zu überdenken und auch der Forderung nach mehr Geld für Clubs und deren Netzwerke wurden die Parteien um Unterstützung im Bereich der Drogenprävention gebeten. Um zu schauen, wie CDU, SPD und die Grünen diese Forderungen einschätzen, sollen so kurz vor der Wahl, die Hamburger Mitglieder im deutschen Bundestag nach ihrer Meinung gefragt werden.

  • Anja Hajduk, Mitglied des Bundestags, Bündnis 90 – Die Grünen, Deutschland
  • Johannes Kahrs, Mitglied des Bundestag, SPD, Deutschland
  • Rüdiger Kruse, Mitglied des Bundestags, CDU Fraktion Berlin, Deutschland

Workshops zu digitalen Tools und Gesundheitsprävention im Club- und Festivalalltag

Im Workshop „Digitalisierung von Spielstätten“ wird Alexander Dettke (Clubcommission Berlin e.V. und Wilde Möhre Festival) am Freitag mit den Mitgliedern der LiveKomm über den aktuellen Stand der Digitalisierung in der Club- und Festivalszene beleuchten. Die Teilnehmenden sollen gemeinsam mögliche Potenziale und Lösungsansätze erarbeiten, um digitale Tools der Szene zugänglich zu machen.

Im Anschluss werden die Firmen Thunderplugs und testme ihre Produkte zur Gesundheitsprävention vorstellen.

Das Gesamtprogramm am 22.September 2017 im Überblick

10:45 -11:45 Uhr
Politbarometer für Festivals *
SCHMIDTCHEN (Klubhaus St. Pauli), Spielbudenplatz 21-22

12 -13 Uhr
Workshop „Digitale Spielstätten“
Im La Yumba, Kastanienallee 9

13:15 -14:15 Uhr
Gesundheit im Club:
Präsentation Thunderplugs und testme
Im La Yumba, Kastanienallee 9

17:00 – 18 Uhr
Live, Lärm & Luxus Wahl-O-Mat für Musikklubs*
Archotel Onyx, Reeperbahn 1

* nur mit RBF Ticket

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Deutsche Clubs und Festivals starten in die Wahlkampfoffensive

  • Die Live Musik Kommission e.V., der Bundesverband der Musikspielstätten in Deutschland (kurz LiveKomm) veröffentlicht die Antworten der Parteien zu den Wahlprüfsteinen
  • Flyer-Kampagne soll Club- und Festivalpublikum informieren
  • Diskussionsrunden auf der c/o Pop und dem Reeperbahn Festival geplant

Die Live Musik Kommission, der Verband der Musikspielstätten in Deutschland e.V. startet in den Bundestagswahlkampf und veröffentlicht die Antworten der im Bundestag vertretenen Parteien. Bereits im Februar 2017 versandte die LiveKomm seine Wahlprüfsteine an die Büros der Fraktionen von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen sowie Die Linke mit der Bitte, sich zu den Forderungen zu äußern und auf die Lösungsvorschläge des Verbandes einzugehen.

Der Forderungskatalog umfasste vier club- und festivalrelevante Bereiche, welche die Unterstützung und Wertschätzung der Branche vorsah. Neben den Forderungen nach einem besseren Kulturraumschutz für Clubs, enthielten diese auch den Wunsch, die gegenwärtige Abgabenlast für Kulturbetriebe zu überdenken sowie die Forderung nach mehr finanzieller Unterstützung für Clubs, Festivals und deren Netzwerke. Des Weiteren wurden die Parteien um Unterstützung im Bereich der Drogenprävention gebeten.

Fazit der Auswertung

Vor allem Die Linke und Bündnis 90/die Grünen sprechen sich für eine breite Unterstützung der Club- und Festivalbelange aus. So konnten 17 „Daumen hoch“ an Die Linke und 12 an die Partei Bündnis 90 /Die Grünen vergeben werden. Die CDU wollte sich teilweise nicht genauer festlegen (14x „Daumen Mitte“) oder enthielt sich zweimal. Die SPD erhielt 9 Mal den „Daumen runter“, da die Partei kaum ein Entgegenkommen signalisierte oder sich klar gegen eine stärkere Unterstützung der Club- und Festivalbranche aussprach (Bundeslärmschutzfond, Netzwerkförderung etc.).

Angesichts der 20 Forderungen gab es lediglich eine Forderung, bei der sich alle befragten Parteien positiv zu äußerten. So lehnten alle den aktuellen, oftmals diskriminierenden Umgang der Polizeibehörden mit Clubbesuchern sowie Betreiberinnen und Betreibern im Bereich der Drogenprävention ab und sprachen sich für eine Entkriminalisierung der Kulturbetriebe aus.

Bei den Forderungen hinsichtlich einer finanziellen Unterstützung bei der Erhebung von Kennzahlen der Club- und Festivalbranche, der Unterstützung bei der Gründung eines Bundesverbandes der Musikwirtschaft „German Music“ sowie der Förderung der Gesundheitsprävention im Nachtleben äußerten sich SPD, Die Linke und Bündnis 90 /Die Grünen zuversichtlich.
Die ausführlichen Antworten wurden nun auf www.livekomm.org/was-wir-wollen veröffentlicht.

Informationskampagne in den Clubs und auf den Festivals

Um Club- und Festivalbesucherinnen und Besuchern für die Bundestagswahl zu mobilisieren wurde seitens der LiveKomm ein Informationsflyer erstellt, der das Meinungsbild der befragten Parteien darstellt. Mit dem Slogan „CLUBKULTUR IST LEBENSQUALITÄT! – Unsere Forderungen zur Bundestagswahl“ können sich nun Unterstützerinnen und Unterstützer der Clubkultur einen Überblick über die Standpunkte der befragten Parteien verschaffen.


Foto: Florian Hilty, www.Formsalon.de

Weitere Veranstaltung bundesweit geplant

Neben der Flyer-Kampagne bietet die LiveKomm den Parteien an, sich ausführlicher zu dem Forderungskatalog zu äußern beziehungsweise auf die Antworten der politischen Gegner zu reagieren. So werden am 18. August auf der c/o Pop in Köln mit Martin Dörmann (MdB, SPD), Karsten Möring (MdB, CDU) und Katja Hermes (Sound Diplomacy) zu „(Club)Kultur in Gefahr – Braucht Deutschland Kulturgebiete?“ diskutieren.

Am 22. September werden Anja Hajduk (MdB, Bündnis 90/ Die Grünen), Rüdiger Kruse (MdB, CDU) und Johannes Kahrs (MdB, SPD) auf dem Reeperbahn Festival am über die Zukunft der Branche diskutieren (Live, Lärm, Luxus – Wahl-o-mat für Musikclubs). 

Weitere Veranstaltungen sind von den Netzwerken bundesweit geplant. An der Kampagne beteiligen sich neben den Netzwerken der LiveKomm auch 3 weitere Regional- und Spartenverbände. Diese sind:

  • Clubkombinat Hamburg e.V.
  • Clubcommission Berlin e.V.
  • Clubverstärker Bremen e.V.
  • Clubs am Main e.V.
  • Club Kollektiv Stuttgart e.V.
  • EventKultur Rhein-Neckar e.V.
  • Festival Kombinat e.V.
  • Klubkomm – Verband Kölner Clubs und Veranstalter e.V.
  • Klubnetz Niedersachen e.V.
  • Kulturliga Nürnberg e.V.
  • Kultur- und Clubcommission Augsburg e.V.
  • Verband der Münchner Kulturveranstalter e.V.
  • Verband für Popkultur in Bayern e.V. (VPBy)

DOWNLOAD der Wahlprüfsteine und Antworten der Parteien unter:
www.livekomm.org/was-wir-wollen

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SAVE THE DATE – 21.09.2017 LIVEKOMM Herbsttagung

Foto:Thomas Alhaus Foto:Thomas Alhaus

Die Jahresmitgliederversammlung werden wir am Donnerstag den 21. September im Rahmen des Reeperbahn Festivals durchführen.

Die hierfür benötigten (Unterlagen, Einladung & Tagesordnung, Bericht des Vorstands, Beschlussvorlagen etc.) werden Anfang August an Euch versandt.

Wie gewohnt wird laden wir danach zum Meet & Greet ins Pyjama Park Hotel ein.

Panels & Workshops

Zusammen mit dem Reeperbahn Festival werden wieder gemeinsame Podiumsdiskussionen anbieten. So kurz vor der Bundestagswahl werden wir die Bundespolitik zu unseren Wahlprüfsteinen befragen (Live, Lärm & Luxus – Wahl-O-Mat für Musikklubs – Wie rosig wird die Zukunft?) und auch über „Fake“-Volunteers auf Festivals sprechen.

Wie in den vorherigen Jahren möchten wir Euch auch Inhalte anbieten, für die ihr keine Tickets benötigt. So sind Workshops zu den Themen Gesundheitsschutz und digitalen Clubtools anbieten. Des Weiteren werden wir über „Clubs abseits der Metropolen“ sprechen. Das genaue Programm wird im August veröffentlicht.

Hotels

Da in diesem Jahr die Anfragen bezüglich unseres Zimmerkontingents sehr sehr früh kamen, ist dieses bereits erschöpft. Wir können Euch nur auf die gängigen Portale wie booking.com, wimdu oder airbnb verweisen. Da im Bereich St. Pauli/Sternschanze die Hotels bereits ausgebucht sind ist es ratsam auf die angrenzenden Stadteile auszuweichen.

Für weitewre Fragen meldet Euch in der Geschäftsstelle!

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„APPLAUS – Auszeichnung der Programmplanung unabhängiger Spielstätten“ Antragsfrist endet am 30. Juni 2017

Es geht wieder los! Die Bewerbungsphase für den APPLAUS ist gestartet. Zudem wurde Preis wurde zudem um zwei Auszeichnungen ergänzt.

Bewerben können sich Clubbetreiber und Veranstalter aus allen Genres der Popularmusik, wie zum Beispiel Rock, HipHop, elektronischer Musik, experimenteller Popmusik oder Jazz.

Bewerbungen sind seit Montag, dem 29. Mai 2017 ausschließlich über die Webseite der Initiative Musik möglich.

Antragsberechtigt sind Clubbetreiber mit Konzerträumen mit einer Besucherkapazität von bis zu 1.000 Gästen sowie Veranstalter von Konzertreihen. Die Auszeichnungen und Prämien gliedern sich in drei Kategorien:

Kategorie I: Spielstätten mit regelmäßig mehreren Livemusikveranstaltungen in der Woche im Jahr 2016
Preisgeld: 40.000 Euro,

Kategorie II: Spielstätten mit durchschnittlich einer Livemusikveranstaltung pro Woche im Jahr 2016
Preisgeld: 20.000 Euro,

Kategorie III: Spielstätten sowie Veranstalter, die im Rahmen fester Programmreihen mindestens 10 Livemusikveranstaltungen im Jahr 2016 durchführten, Preisgeld 7.500 Euro.

In jeder Kategorie wird aus den Preisträgern je ein Hauptpreisträger als „Spielstätte des Jahres“ bzw. „Programm des Jahres“ gekürt. Zusätzlich können sich die Bewerber kategorieübergreifend für die Auszeichnungen für das beste „Audience Development“ und „Artist Development“ bewerben. Beim Audience Development Preis geht es um kreative wie nachhaltige Aktionen, um neue Ziel- und Besuchergruppen zu begeistern oder das Stammpublikum zu pflegen. Der Artist Development Preis prämiert beispielsweise herausragende Konzepte zur Förderung der lokalen wie regionalen Musikszene oder zum gezielten Künstleraufbau. Die zwei neuen Auszeichnungen sind mit jeweils 7.500 Euro dotiert. Darüber hinaus kann die Jury weiterhin einen freien Sonderpreis vergeben, der ebenso dotiert werden kann. Die Preisverleihung findet am 25. Oktober 2017 statt.

Die Initiative Musik realisiert den Programmpreis APPLAUS bereits zum fünften Mal mit Projektmitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Die Durchführung erfolgt unter Einbeziehung der Bundeskonferenz Jazz und der Live Musik Kommission – Verband der Musikspielstätten in Deutschland e.V.

Weitere Informationen zum  >>> APPLAUS Antragsverfahren.

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Eingeschränkte Erreichbarkeit der Geschäftsstelle

Eingeschränkte Erreichbarkeit in der Geschäftsstelle.

Aufgrund technischer Probleme ist die Geschäftstelle aktuell nur über die Rufnummer 040 37615261 erreichbar

Wir bitten um Verständnis.

 

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Das Statement der Live DMA zu dem gestrigen Anschlag in Manchester, bei dem 22 Menschen ums Leben kamen.

Das Statement der Live DMA zu dem gestrigen Anschlag in Manchester, bei dem 22 Menschen ums Leben kamen. Dieses Statement teilen wir und rufen dazu auf, an der Aktion „One Minute of Noise“ am Freitag, den 26. Mai teilzunehmen!
Alle Infos findet ihr hier:
 
„Live music is joy and fellowship. We are thousands of venues, festivals and other concert organizers, at thousands of places across Europe that open our doors for joy, music, freedom and friendship daily – and we will keep open and let live music go everywhere! We have great grief over what happened at the Manchester Arena – and the sweeping act that hit the live music communities, when children, teenagers and other audiences left the Ariana Grandes concert. Our thoughts are with the affected families and our colleagues in the UK live music industry, and we will dedicate our upcoming concerts to the victims of this tragedy, when venues across Europe, together with the audience and artists, will mark the terrorist attack in Manchester with „one minute of noise“. Because terrorism never stop us, from making music and the world a better place to live.“
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Die Bewerbungsphase „Technische Erneuerung“ ist beendet

Die Bewerbungsphase für das Förderprogramm „Technische Erneuerung und Sanierungsbedarfe“ endete am 2. Mai um 18:00 Uhr.

Weitere Informationen:

 Antragsberatung

Für Fragen zum Antrag wenden Sie sich Bitte an

Kontakt

Christian Ordon
Email   christian.ordon(at)livekomm(dot)org

Timo Meinen
Email   digital(at)livekomm(dot)org

Telefon
+49 (0)40 – 235 1 – 84 16

Sprechzeiten:

Mo bis Do jeweils 10:00 bis 13:00 und 14:00 bis 17 Uhr

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Antrag für das Förderprogramm „Technische Erneuerung“ ist online

Hier geht es zur Antragstellung: http://te-sa.initiative-musik.de/

Bevor der Antrag gestellt werden kann, ist eine Registrierung im System notwendig!

Kontakt Antragsberatung

Tel.
(040) 2351 8416
oder
(040) 2351 8872

(Mo bis Do jeweils 10:00 bis  13:00 und 14:00 bis 18:00)

Die vollständigen Unterlagen bitte an:
Live Musik Kommission e.V.
Postfach 304243
20325 Hamburg

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Neues Förderprogramm für Liveclubs startet am 10. April 2017

  • Kleine und mittelgroße Clubs werden bei der technischen Modernisierung gefördert
  • Kulturstaatsministerin Monika Grütters stellt für die technische Erneuerung der Liveclubs insgesamt 1 Million Euro zur Verfügung
  • LiveKomm wirkt erneut als Fachpartner der Initiative Musik bei der Antragsberatung
    und der Umsetzung des Förderprogramms mit
  • Antragsstart: 10. April 2017, 10 Uhr

Berlin/Hamburg, 06. April 2016

Im Rahmen des Programms können wir die Clubs im Hinblick auf die technische Infrastruktur im Bühnenbereich unterstützen. Unser Ziel ist es, dass die Clubs künftig bessere Voraussetzungen für ihr Programm haben. So arbeiten gerade die kleinen Clubs im ländlichen Raum oft unter schwierigen Rahmenbedingungen. Für ambitionierte Konzerte muss oft viel Technik angemietet werden, insbesondere für die Backline. Genau hier setzt das neue Programm an“, erläutert die Geschäftsführerin der Initiative Musik Ina Keßler.

Durch eine einmalige Hilfe bei der Anschaffung kann der Club langfristig Mietkosten einsparen. Mit dem neuen Förderprogramm „Technische Erneuerungs- und Sanierungsbedarfe in Livemusikspielstätten in Deutschland“ baut die Initiative Musik ihre Livemusikförderung aus. Ihre Förderprogramme für Künstler und Liveclubs haben das Ziel, eine lebendige wie vielfältige Musikszene zu unterstützen, indem sie die Voraussetzungen für künstlerische Kreativität nachhaltig stärkt.

Das Programm wird gemeinsam mit der Live Musik Kommission e.V. (LiveKomm) realisiert, die bereits beim Digitalisierungsprogramm im letzten Jahr als Kooperationspartner mitwirkte. Das Programm fördert gezielt Clubs von unterschiedlicher Größe, Programmaktivität und musikalischer Ausrichtung. Antragsberechtigt sind Musikspielstätten aus dem ganzen Bundesgebiet, denn gerade bei kleineren bis mittleren Livemusikspielstätten reichen die laufenden Einnahmen nicht aus, um den Investitionsbedarf im Bereich der Bühnen-, Aufführungs- sowie Sound- und Backlinetechnik abzudecken. Es dient der Sicherung und Steigerung der kulturellen Vielfalt und der Programmqualität in Livemusikclubs in Deutschland, die wichtige Kulturorte sind.

Beim Digitalisierungprogramm konnten wir mehr als 200 Clubs im gesamten Bundesgebiet bei der erstmaligen Umrüstung auf digitale Technik unterstützen. Die Auswertung des Programms hat aber auch gezeigt, dass die Bedarfe nach technischer Umrüstung bei weitem noch nicht abgedeckt sind“, erläutert Karsten Schölermann, 1. Vorsitzender der LiveKomm. „Das neue Programm kann damit die Lücken schließen, die wir im letzten Jahr identifiziert haben. Die zahlreichen Anfragen in unserer Geschäftsstelle zeigen, wie wichtig es ist, diesen Bereich zu fördern. Wir sind bereit und freuen uns auf viele Anträge.

Antragsberechtigt sind Clubbetreiber (natürliche und juristische Personen) und Veranstalter, die als gemeinnützige Vereine Konzerte durchführen. Das Förderprogramm dient der Verbesserung der akustischen und visuellen Aufführungssituation. Neben Elementen der direkten Bühnentechnik, wie Traversen oder Schallschutzelementen werden auch Mapping und Streaming-Systeme kofinanziert die vor allem in Clubs eingesetzt werden, die sich auf elektronische Musik spezialisiert haben. Dazu können Förderanträge auch für den Bereich der Backline-Technik gestellt werden.

Gefördert werden Anschaffungskosten zwischen 1.000 und 20.000 Euro mit einer gestaffelten Förderung in Höhe von 900 bis 10.000 EUR. Die Differenz muss als Eigenanteil getragen werden. Die Regionalquote bestimmt, wie viele Gelder pro Bundesland zur Verfügung stehen.
Nur vollständige und formgerechte Anträge werden berücksichtigt. Die Förderungen werden entsprechend der Reihenfolge des Posteingangs vergeben, bis die für das jeweilige Bundesland verfügbaren Mittel aufgebraucht sind.

Für das Programm „Technische Erneuerungs- und Sanierungsbedarfe in Livemusikspielstätten in Deutschland“ werden von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) insgesamt eine Million Euro bereitgestellt. Die LiveKomm entwickelte das Konzept und realisiert gemeinsam mit der Initiative Musik die Umsetzung des Förderprogramms.

Die Informationen zum Antrags- und Vergabeverfahren sind für die Antragsteller ab sofort auf der Seite der Initiative Musik verfügbar. Das Antragsverfahren endet am 2. Mai 2017 um 18 Uhr.

Weitere Informationen
http://initiative-musik.de/te-sa.html

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